Netz-Renitenz

Ein grundlegendes Problem des Rechts im Internet und der Welt des Digitalen ist so simpel wie dauerhaft: Vergleiche über Vorgänge mit der Netzstruktur zu Vorgängen aus dem praktischen Leben ziehen. Denn sie stimmen nie. Dass man sie immer wieder zu bemühen glaubt, zeigt, dass man das eigentliche Problem oder Thema nicht wahrnehmen will. Da wird Störerhaftung mit Autoverleih gleichgesetzt. Oder geistiges Eigentum mit realem Eigentum verglichen. … mehr lesen … über Netz-Renitenz

Ich bin eine Analogie für keine Analogie. Foto: Hufner

Ekel – Das Werdende

Der Ekel vor dieser Welt steigt sekündlich. Ein großes Weltversagen. Und offensichtlich nichts als Ohnmacht.

„Gegen den Untergang des Abendlandes steht nicht die auferstandene Kultur sondern die Utopie, die im Bilde der untergehenden wortlos fragend beschlossen liegt.“1

Schenkenhorster Welt. Foto: Hufner

„Freiheit ist die Lebensluft der Universität“ (Jaspers 1947)

Bedingung der Unmöglichkeit: Schaulust & Ignoranzkontamination (2015)

„Es ist kaum zu glauben, was jeder Mensch glaubt, was er für ein Mensch ist!“

Nachrichten längst nach dem Muster von Werbung. Der Leser muss die Information abkaufen. Er wird nur das abkaufen, was ihm einen Vorteil gewährt. Meinungspluralismus wird so zur Plakatierung des von Nichts. Wie Parfum, das sich verflüchtigt, es muss Note haben; bemerkt man es, stinkt es. … mehr lesen … über Bedingung der Unmöglichkeit: Schaulust & Ignoranzkontamination (2015)

Wellenbad. Ostsee. Foto: Hufner

Die Konsumgesellschaft und die Ermüdung (1970)

Die Helden des Konsums sind müde. (…)

Denn die Fatigue ist ein unterschwelliger Protest, der sich gegen die eigene Person wendet und sich in ihrem eigenen Körper „verkörpert“, weil dieser unter bestimmten Bedingungen das Einzige ist, woran sich das enteignete Individuum noch halten kann. (…)

Müdes Haus. Foto: Hufner

Was macht eigentlich so ein Orthopäde

„Es gibt in der modernen Justiz und bei ihren Sachverwaltern eine Scham vor dem Bestrafen, die den Eifer nicht ausschließt, die aber ständig wächst: auf dieser Wunde gedeiht der Psychologe und der kleine Funktionär der moralischen Orthopädie.“1

Und also, was ist moralische Orthopädie? … mehr lesen … über Was macht eigentlich so ein Orthopäde

Philosophische Currywurst. Foto: Hufner

Das Ende von Pop

Rostock als Hauptstadt des Postrock … mehr lesen … über Das Ende von Pop

Postmoderne der Postmoderne. Foto: Hufner

Musikabrechnung

Avantgarde <> Avantgurke … mehr lesen … über Musikabrechnung

Gurke. Foto: Hufner

Endgültige Analyse des Netzes – Die Abrechnung

Übrigens: Die Tage von Facebook, Google und Co sind gezählt. Was aber bleibet, sind die lebendigen Seiten. In wenigen Jahren schon wird man mit Apple wieder das Plattenlabel verbinden und Atatri, Amiga und Sinclair werden mehr Interesse hervorrufen als Facebook, Starbucks und Co.

Wenn man die ganze Summe an Gewinn und Investitionen in Unternehmen wie Google, Facebook und Co direkt mir zukommen lassen würde, ich wettete, es ginge auf der Welt allen wesentlich besser. Ich bin bereit, den Beweis hierfür anzutreten!

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Facebook und Google neben Apple auf dem Sofa: Weg. Foto: Hufner

Ideologie als Wahrheit – Die Vernichtung der Differenzierung

Wir leben heute in Europa in einem Zeitalter der Extreme, ich hatte es neulich schon mal konstatiert. Zum Extremismus unserer Zeit gehört es, Differenziertheit als Schwäche zu kennzeichnen. Die Dinge müssen auf Schlüsselbegriffe und  -sätze und schließlich -gesetze heruntergebrochen werden. An der Bildungsdebatte der letzten Jahren sieht man es deutlich. Es gibt nur ein entweder oder oder! Bildung wird zwischen Wissen und Kompetenz zerrieben. Ein Beispiel, man kann die Leher/Schüler-Beziehung auf eine Beziehung setzen, die das Gefälle vorschreibt nach schwarz/weiß-Muster. … mehr lesen … über Ideologie als Wahrheit – Die Vernichtung der Differenzierung

Tier schaut einen an. Foto: Hufner
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Erklärung des Nebels 

Das Blog und der Zettelkasten der „Kritischen Masse“ ist lange Zeit eine Brache gewesen. Die guten alten Blogs sind immer häufiger verloren gegangen und mit ihnen meine Lust, selber noch eines zu führen. Die schnelle Meinung in Twitter und Facebook hat vielerorts die andauernde kontinuierliche Kommunikation im Gefolge entwertet. Die Karawane zog weiter. Ein paar Große blieben übrig. Ein paar Kleinere auch.

Wie viel besser ist es, sich selbst einen Raum zu geben, als nur die Räume zu nutzen, die andere für einen „öffnen“! Die Blogs müssen wieder leben. 

 
 

Gute Links

Gute Links gibt es viele. Aber ein paar sind besonders gut: