Geräte-Ausfall

Nacheinander sind jetzt einige Gerätschaften mit Problemen behaftet: … mehr lesen … über Geräte-Ausfall

Mal sehen, was geht. Foto: Hufner

Billig oder „sicher“?

Ich stelle mir vor, in Deutschland würde kostenloser Zugang zum Internet angeboten werden.

Einzige Vorbedingung: Der Staat darf den Datenverkehr beobachten, die Zugangspunkte werden überwacht. Ein Trojaner auf dem Rechner muss hingenommen werden.

Wie würde das wohl ausgehen?

Tumult

Das ganze Meer ist aufgewühlt.
Man sieht die krausen Wellen.
Sie sind nicht anders als die anderen.
Der Tumult ist nur noch Geräusch. … mehr lesen … über Tumult

Abriss. Foto: Hufner

Befehle

So gilt denn in der Kunst auch kein Befehl. Nicht einmal ein innerer. Es gilt der Impuls mehr, es gilt die Reflexion mehr, es gilt das Nichtmachen mehr. Aber Befehle gibt es nicht.

Manche Differenz(ierung) ist allerdings nichts anderes als ein Befehl, ein Befehl zur Distanz. Man kann nur, wie Wind (?) es einmal formulierte durch den Hintereingang ins Paradies kommen. … mehr lesen … über Befehle

Leerheit. Foto: Hufner

Revolution

Der Unterschied zwischen künstlerischer und politischer Revolution: erstere kommt aus der Freiheit, letztere aus dem Gehorsam. Deswegen ist eine Kulturrevolution praktisch unmöglich, sie widerspricht sich selbst. … mehr lesen … über Revolution

Revolution. Foto: Hufner

Bruchstück einer Fototheorie, die niemand braucht

Was ist denn das, ein Foto? Schon die Antwort ist unmöglich zu geben. Das geht nicht. … mehr lesen … über Bruchstück einer Fototheorie, die niemand braucht

Da soll man objektiv bleiben? Foto: Hufner

Selbstbeobachtung

Hier sind gerade zwei Artikel biographischen Inhalts eingetragen worden. Warum? Darum! – Nein, es geht offenbar eher darum, zu zeigen, wie persönliche Entwicklungen zur Aneignung von Musik führen. Mittlerweile wird an diesem Punkt viel untersucht, empirische Studien aufgebaut, daraus mehr oder weniger sinnvolle Konsequenzen gezogen. Wie kommt Musik in die Menschen. Wie vor allem kommt es zu starken Bindungen an stark bindende Musik? … mehr lesen … über Selbstbeobachtung

Alles Salat. Foto: Hufner

Strudelwärts

Auto mit Augen. Foto: Hufner

Gerade beim Weiterhören durch die digitalen Bäuche der Musikgeschchte wieder bei Franz Schubert gelandet. Und auch hier ein Stück ausgemacht, der direkt ins vegetative System einschießt ohne Umweg berührt. Ein Impromptu. Erinnerung an die Samstage bei meiner Tante in Westhagen (Cola und Kaugummi frei, Fernsehen, Steak und Gurkensalat). Auch meine Tante hatte im Betongebiet von Westhagen eine kleine Plattensammlung und eine Stereoanlage. Hier die Fünfte von Beethoven gehört mit einem amerikanischen Orchester, Boston war es wohl mit Charles Munch. Hier gab es auch andere Musik und ich konnte ihr meine Kompositionen vorspielen auf Kassette. Ganz oben im Haus mit Dachterrasse die Familie Wolkenhauer, er und sie. Er mit einem Glasauge und Fotofan. Beratung über die Kamera, die ich mir kaufen wollte. Heute kaum denkbar: Mehrere Monate Suche, Beratung hier und dort, Testhefte ohne Ende aus der Stadtbibliothek. Eine Welt noch ohne Computer und Internet. Nicht einmal mit Privatfernsehen.

Überschaubar: Die Welt. Obwohl die Bedrohung ja nicht geringer schien. Wolfsburg im Zonenrandgebiet, der Russe vor der Tür und hinter ihm der Chinese. Innerorts deutscher Herbst und so. In der Klasse einer der wenigen, die damals gegen die Einführung der Todesstrafe plädierten. Eigentlich waren wir nur zwei. … mehr lesen … über Strudelwärts

Tunnelblick der Gefühle

Tunneblick der Gefühle. Foto: Hufner

An sich habe ich ja professionell mit Musik zu tun. Das heißt, ich beschäftige mich auf die eine oder andere Art mit ihr. Früher auch duch selber Musizieren und Komponieren, jetzt mehr theoretisch und eher mit den Rahmenbedingungen.

Aber ich bin sehr früh zum Musikerleben gekommen: Geschwister und Eltern haben Musik gemacht, ich war der Kleinste und kam in diese Welt hinein. Bei Familienfesten wurde viel gesungen. Wir hatten auch Schallplatten und man durfte sie auch benutzen, also anhören, ohne den Papa um Erlaubnis zu bitten.

Nun gibt es da eine sehr merkwürdige Erscheinung. So wie ich beim Fernsehen, wenn jemand in schwindelerrregender Höhe steht, ganz tief in meinem Körper eine Art Zuckung spüre, die mich beklemmt, so kommen bei bestimmten Musikstücken eigenartige Gefühle auf. So gestern abend. … mehr lesen … über Tunnelblick der Gefühle

Vorbeifahrt

Reinigung. Foto: Hufner

Hof.

Vorbei an einem Hinweis zu einer Tattoo-Convention, bald ein Quality-Hotel rechterhand, dessen „Quality“ eher zu ahnen als zu sehen ist. Eigentlich eher gar nicht, zu schnell geht es daran vorbei. Es wirkt von außen wie ein Meisterwerk aus Grau in Grau – zumal an einem solchen grauen Tag. Dazwischen seriell funktionale Fensterrahmen in dunkel, die den Ernst der Lage nur hervorheben statt ihn zu brechen. Quality bestimmt noch nicht den Grad der Qualität. Erinnert in anderer Weise an das schnieke Hotel in Darmstadt nahe Bahnhof, wo alle zwei Jahre junge Komponisten und Komponistinnen sowie Musiker und Musikerinnen nobel einkehren. Das heißt sich Maritim, lässt aber kaum eine Ahnung an so etwas wie Meer aufkommen. Höchstens Caspar David Friedrichs Betonmeer Böllenfalltor.

Weiter vorbei an der Haltestelle Freiheitshalle: Scheint überall auf der Welt ein Bedürfnis zu sein, Dingen, die tot sind oder die nicht verwirklicht wurden, ein Monument zu setzen; oder ein Denkmal. Es folgt ein abgerissenes Bahnstellwerk, das so zerrüttet ist, als ob man es so haben wollte. … mehr lesen … über Vorbeifahrt

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Erklärung des Nebels 

Das Blog und der Zettelkasten der „Kritischen Masse“ ist lange Zeit eine Brache gewesen. Die guten alten Blogs sind immer häufiger verloren gegangen und mit ihnen meine Lust, selber noch eines zu führen. Die schnelle Meinung in Twitter und Facebook hat vielerorts die andauernde kontinuierliche Kommunikation im Gefolge entwertet. Die Karawane zog weiter. Ein paar Große blieben übrig. Ein paar Kleinere auch.

Wie viel besser ist es, sich selbst einen Raum zu geben, als nur die Räume zu nutzen, die andere für einen „öffnen“! Die Blogs müssen wieder leben. 

 
 

Gute Links

Gute Links gibt es viele. Aber ein paar sind besonders gut: