Endgültige Analyse des Netzes – Die Abrechnung

Übrigens: Die Tage von Facebook, Google und Co sind gezählt. Was aber bleibet, sind die lebendigen Seiten. In wenigen Jahren schon wird man mit Apple wieder das Plattenlabel verbinden und Atatri, Amiga und Sinclair werden mehr Interesse hervorrufen als Facebook, Starbucks und Co.

Wenn man die ganze Summe an Gewinn und Investitionen in Unternehmen wie Google, Facebook und Co direkt mir zukommen lassen würde, ich wettete, es ginge auf der Welt allen wesentlich besser. Ich bin bereit, den Beweis hierfür anzutreten!

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Facebook und Google neben Apple auf dem Sofa: Weg. Foto: Hufner

Ideologie als Wahrheit – Die Vernichtung der Differenzierung

Wir leben heute in Europa in einem Zeitalter der Extreme, ich hatte es neulich schon mal konstatiert. Zum Extremismus unserer Zeit gehört es, Differenziertheit als Schwäche zu kennzeichnen. Die Dinge müssen auf Schlüsselbegriffe und  -sätze und schließlich -gesetze heruntergebrochen werden. An der Bildungsdebatte der letzten Jahren sieht man es deutlich. Es gibt nur ein entweder oder oder! Bildung wird zwischen Wissen und Kompetenz zerrieben. Ein Beispiel, man kann die Leher/Schüler-Beziehung auf eine Beziehung setzen, die das Gefälle vorschreibt nach schwarz/weiß-Muster. … mehr lesen … über Ideologie als Wahrheit – Die Vernichtung der Differenzierung

Tier schaut einen an. Foto: Hufner

Bedrohliches / Ignorantes / Unverantwortlichkeit

Tuten und Blasen. Foto: Hufner

In letzter Zeit haben sich die Schwierigkeiten beim Betreiben eines aufklärerischen Blogs doch sehr aufgetürmt - hier nicht, weil die Kritische Masse eh keiner mehr kennt. Nicht das erste mal hat man einen Anruf, ein paar pampige Mails zu einem Thema erhalten, das man so veröffentlicht hat. Darauf zu verweisen sollte man nicht, es sei „für beide nicht gut“. Dann wird einem auch mal gern erklärt, wie man seine Arbeit zu tun habe, was man thematisieren dürfe und was nicht. Manchmal geschieht das direkt, öfter auch hintenrum.

Das ist eben Journalismus. Da gerät man schon mal ins Kreuzfeuer. Und muss sich üble Worte anhören. Auch wenn einem immer wieder gesagt wird, die bellen ja doch nur, kann man sich heute doch nicht so ganz sicher mehr sein. … mehr lesen … über Bedrohliches / Ignorantes / Unverantwortlichkeit

Nervtötend

Nervtötend – immer diese klammheimlichen Weltheilerinnen. Ich finde ja auch, dass insgesamt zu wenig Linsensuppe in Deutschland verputzt wird. … mehr lesen … über Nervtötend

So viel Lob

Heute wurde mir von hoher Stelle bescheinigt, dass ich „die Wünsche, Bedürfnisse und Interessenslage der Bevölkerung in Deutschland kennen und zumindest den Fuß immer am Ball haben“ würde. Ich glaube, jetzt werde ich verrückt. … mehr lesen … über So viel Lob

Mister Fussball. Foto: Hufner

1991 - der Austritt

Plötzlich rief ein Vertreter einer Kirchengemeinde aus Münster/Westfalen im becheidenen Dörfchen Steinbach bei Gießen an [als Telefonnummern noch Charakter hatten: 5251!]. Ich sei aus der Kirche ausgetreten und sie wären meine Taufgemeinde. Ja, es stimmt, ich bin aus der Kirche ausgetreten. Nicht um Steuern zu sparen, die ich wegen nicht vorhandener Einnahmen nicht zahlen musste. Das Gespräch war kurz. Die wollten nur sicher gehen, dass ich das wohl wollte. Keine Rückkehrergespräche. … mehr lesen … über 1991 - der Austritt

Pfeife und Prophet. René Magritte

Identität, Nation und Globalisierung

Deutsche Fahne 2014. Foto: Hufner

„Ohne Zweifel, der Weg der Deutschen zu jener Nationenbildung, die sie jetzt erreicht haben, war ein Weg scheinbarer Erfolge, bitterer Katastrophen, säkularer Verbrechen, die sie begangen haben, und schließlich einer Bescheidung, die es begreiflich macht, warum der Begriff einer deutschen Staatsnation heute nicht ohne emotionale Belastung verwendet wird,“ schreibt der Historiker Reinhart Koselleck. Er umreißt damit in wenigen Worten die Schwierigkeit speziell der deutschen Geschichte, die bis in die Gegenwart unter den weltpolitischen Veränderungen sich abzeichnen.

In den 70er-Jahren stellte Jürgen Habermas einmal die Frage, ob „komplexe Gesellschaften eine vernünftige Identität ausbilden“ könnten. Ohne auf den auch normativen Gehalt dieser Frage eingehen zu wollen, bleibt die Frage nach der Möglichkeit, ob und wie Gesellschaften überhaupt eine Identität ausbilden können, bestehen. … mehr lesen … über Identität, Nation und Globalisierung

Geld und Kunst

  • Geld macht taub.
  • Geld spielt überall erste Violine.
  • Geld macht arm und reich, der Tod macht alle gleich. [Dän.: Penge skille os ad, men døden giør os liige.]
  • Geld ist die grösste Kunst. – Parömiakon, 2689.
  • Die beste Kunst ist all vmbsunst. – Henisch, 1470, 19.
  • Ehrliche Kunst bezahlt die Welt mit Dunst. [Lat.: Artibus honestis nullus in urbe locus, nulla emolumenta laborum. (Juvenal.) (Seybold, 39.)]
Stille. Foto: Hufner

Zeitalter des Extremismus

Vielleicht gerade ein Zeitalter der Extreme, vielleicht sogar des Extremismus: Extrem online, extrem LTE, etxrem DSL, extrem Bio, extrem slow, extrem geerdet, extrem verliebt, extrem verhasst, extrem fanatisch, extrem kuschelig, extrem family, extrem individuell, extrem scharf, extrem salzarm, extrem religiös, extrem atheistisch, extrem superlativ, extrem brutal, extrem besoffen, extrem dünn, extrem warm, extrem nass, extrem kalt, extrem leise, extrem laut, extrem sportlich, extrem fit, extrem hungrig, extrem satt, extrem faul, extrem abenteuerlustig, extrem … mehr lesen … über Zeitalter des Extremismus

Die erste Sünde des Jahres – Schlagerjazz

Ich gebe zu, ich habe heute nacht gesündigt. Nach Neujahr kam das große Schlagerderby aus den späten 60er und 70er Jahren. Aus den Archiven des Fernsehens, gesendet vom rbb. Selige Zeiten für Autoren (Texter wie Komponisten), alles wirklich gut komponiert, tolle Stimmen bisweilen. Reichtum für die Autoren garantiert. … mehr lesen … über Die erste Sünde des Jahres – Schlagerjazz

Funken aus Nichts. Foto: Hufner 1.1.2015
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Erklärung des Nebels 

Das Blog und der Zettelkasten der „Kritischen Masse“ ist lange Zeit eine Brache gewesen. Die guten alten Blogs sind immer häufiger verloren gegangen und mit ihnen meine Lust, selber noch eines zu führen. Die schnelle Meinung in Twitter und Facebook hat vielerorts die andauernde kontinuierliche Kommunikation im Gefolge entwertet. Die Karawane zog weiter. Ein paar Große blieben übrig. Ein paar Kleinere auch.

Wie viel besser ist es, sich selbst einen Raum zu geben, als nur die Räume zu nutzen, die andere für einen „öffnen“! Die Blogs müssen wieder leben. 

 
 

Gute Links

Gute Links gibt es viele. Aber ein paar sind besonders gut: