Internview

Internview, das, (in Österreich auch: der)

Gespräch mit einem Familienangehörigen oder sehr engem Bekannten. Frage-Antwort Spiel. Übliche Fragen: „Wie gehts?“ – „Was macht die Liebe?“ – „Kommst Du mit ins Wirtshaus?“ – „Was gibts zu Essen?“ Aber auch intime Fragen: „Schläfst Du noch?“ – „Kommst Du noch?“  – „Wars das schon?“

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Scharfe Sache. Foto: Hufner

Alltag & Bildung

Alltag, der | Bildung, die

A. spielt, wie ich heute im Fernsehen gehört habe keine große Rolle in der Schulbildung. Ökonomie statt Lyrik – Steuererklärung statt Strawinsky – Kontoeröffnung statt Volleyball. Das ist interessant Alltag. Dosenöffner für das Leben …

Ich finde durchaus:

  1. Schule sollte komplett das Elternhaus ersetzen
  2. Schule sollte Schule ersetzen.

Beispiele: Zähenputzen? Fensterputzen? Schnürsenkel binden? Klettverschluss schließen? Aus einem Gefäß trinken?

Zweitens … mehr lesen … über Alltag & Bildung

Grau ist keine Theorie. Foto: Hufner

Kunsthandel

Kunsthandel, der

Handelt mit Gegenständen, denen Kunstcharakter durch Setzung zugesprochen wird. Handelt dem entsprechend theoretisch mit allem; auch mit Gegenständen, denen ausdrücklich kein Kunstcharakter zugesprochen wird, wenn damit die Zuweisung der Abweisung des Kunstzuspruchs bestimmt Bezug nimmt.

Abzugrenzen von Händelsware. … mehr lesen … über Kunsthandel

Handelsware. Foto: Hufner

Gegenmenschlichkeit

die,

„gegenmenschlich“ bei Odo Marquard. Wenn es zu der Alleingeschichte komme. Hier die Fortschrittsgeschichte. … mehr lesen … über Gegenmenschlichkeit

Lichter. Foto: Hufner

Zufall

der, [oder auch die,]

Die Zufalle schnappt zu. … mehr lesen … über Zufall

Rest a uran t. Foto: Hufner

Toleranz

die. Ich war vielleicht nicht immer gegen Toleranz, aber schon seit vielen Jahren. Denn Toleranz ist ein Zeichen für Respektlosigkeit. Man toleriert sich zu Tode. Dagegen war ich immer für Diskussion mit Argumenten. „Toleranz ist tot“ – der Begriff ist leer.

Es kommt drauf an, was man zu sagen hat, nicht auf das, hinter welchen Werten man sich verschanzt, um dann tolerant in der eigenen Burg zu wüten. Einvernehmliche Soziophobie.

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Brandenburger Tor. Foto: Hufner

Zweckveranlasser und juristische Leseunlust

Als ich neulich in einer Gruppe bei Facebook jemanden auf sein merkwürdiges Rechtsverständnis hinwies, antwortete er mir, sein „ … mehr lesen … über Zweckveranlasser und juristische Leseunlust

Mancher Jurist sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Foto: Hufner

Jünger

Also nicht Ernst, sondern Jünger. Jünger sind meist doofer als ihre Meister. Dafür aber gerne umso mitteilungsfreudiger. Wenn sie beginnen, ihren Meister zu schützen, unterlaufen ihnen so viele Fehler, dass der Meister sie eigentlich verwarnen müsste. Aber meistens benötigt der Meister diesen Schutz, weil er selbst nicht so meisterlich agiert wie es sich gehören würde. … mehr lesen … über Jünger

Still ruht der See. Foto: Hufner

Großer wunderlicher ...

Der Chefredakteur der MusikWoche ist ulkig geworden. Er beschwört in letzter Zeit die Bedeutung der GEMA in einigen Texten in einer Weise, die nachdenklich macht, weil sie so schief sind.

„Selbstverständlich gibt es oft genug berechtigte Anlässe für Kritik – es wäre unheimlich, würde ein solcher Apparat völlig geräusch- und reibungslos funktionieren.“1

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Schiller war schon schlauer. Foto: Hufner

Der Mann im Bus – Odo Marquard

Verschwommene Zukunft. Foto: Hufner

Als ich in Gießen zu studieren anfing, war mir sein Name kein Begriff, dabei hatte mein Vater schon die Reclamheftchen gelesen, die er finden konnte: Odo Marquard, der vor wenigen Tagen im Alter von 87 Jahren verstarb.

Philosophie war aus einem kühnen Grunde mein erstes Nebenfach. Und Odo Marquard hielt die erste Einführung ins Fach für alle Studierenden. Ich erinnere mich daran kaum, aber es muss zumindest so unterhaltsam gewesen, dass er für mich die zentrale Figur im Fach wurde. … mehr lesen … über Der Mann im Bus – Odo Marquard

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Erklärung des Nebels 

Das Blog und der Zettelkasten der „Kritischen Masse“ ist lange Zeit eine Brache gewesen. Die guten alten Blogs sind immer häufiger verloren gegangen und mit ihnen meine Lust, selber noch eines zu führen. Die schnelle Meinung in Twitter und Facebook hat vielerorts die andauernde kontinuierliche Kommunikation im Gefolge entwertet. Die Karawane zog weiter. Ein paar Große blieben übrig. Ein paar Kleinere auch.

Wie viel besser ist es, sich selbst einen Raum zu geben, als nur die Räume zu nutzen, die andere für einen „öffnen“! Die Blogs müssen wieder leben. 

 
 

Gute Links

Gute Links gibt es viele. Aber ein paar sind besonders gut: