Die Idee ist falsch, weshalb sie auch nicht richtig war

In der Passage der Kommunikation. Foto: Hufner

Es ist der unbeschreibliche Vorteil der einseitigen Kommunikation, dass sie einen versperrten Rückkanal hat. So wie beim Rundfunk auch heute vom Grundgedanken her. Es wird etwas hinaus gesendet, das einen Hörer oder mehrere findet. Diese können darauf alleine oder zusammen reagieren, aber es bleibt ihre Reaktion, die fast nie zum Sender zurückläuft.

Brechts Gedanke aus der Radiotheorie, dass jeder Mensch zum Sender werden könne, solle ist noch inspiriert davon. Es ist nur die Umkehrung des Prinzips. Der offene Kanal. Aber so oder so: Ohne Rückleitung. … mehr lesen … über Die Idee ist falsch, weshalb sie auch nicht richtig war

Verdeckte Inhalte (Wertsch)

Als ich neulich in Mülheim die große Kaiserstraße in Richtung überdachter Einkaufsbereich der Stadt hinunterging, kam ich an einer medizinischen Einrichtung vorbei. Da war, wie es sonst für kirchliche Einrichtungen üblich ist, etwas in großen Lettern an die Wand notiert. Kein Graffitto von ungezogenen Buben sondern säuberlich verfasst. Ein Teil des Eingangsbereiches verdeckte einen Teil des Wortes. So las man bloß "ÄTZEND" als Bestandteil des gesamten Begriffs: "Wertschätzend". Gewollt schien mir dieser Effekt nicht. … mehr lesen … über Verdeckte Inhalte (Wertsch)

Buchstabenruine. Schweden. Foto: Hufner

Geschichte wiederholt sich als Tragödie

Und so ist vielleicht die aktuelle Technikgläubig- und verlorenheit nichts anderes als Wiederkehr des italienischen Futurismus, nur auf auf amerikanisch.

Präziser müsste man sagen: „Geschichte wiederholt sich als Tragödie der Tragödie.“

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In der Bar zur Zukunft. Foto: Hufner

Feuerbach und das Internet

Die Blogger und Marken haben das Internet nur verschieden interpretiert,
er kömmt drauf an, es zu erfinden.

[NSA]

Wir haben es nicht erfunden, wir haben es nur geliehen. Zu Bedingungen anderer. Das Internet muss erst noch erfunden werden. … mehr lesen … über Feuerbach und das Internet

Flaschen sind wir doch alle. Foto: Hufner

Gesellschaft und Screen (Wort zum Sonntag)

Es ist doch einigermaßen erstaunlich, wie viele Menschen sich mit der Gestaltung von Spülmittelflaschen, Internetseiten, Noten, Bildern, Essen und Wohnungen ... beschäftigen und wie wenige mit der Gestaltung ihres eigenen Lebens.

PS: Jetzt muss ich Wäsche zusammenlegen gehen.
PPS: Frei nach Kürnberger

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Das Leben lebt nicht. Foto: Hufner

Vor 20 Jahren

Rückfrage - Kronzeptkrunst

Das Problem mit der Kronzeptkrunst ist, altertümlich gesprochen, es fehlt entweder das Kronzept oder die Krunst in der Kronzeptkrunst. Ersteres bedarf nicht der zweiten, die zweite setzt das erste voraus, lässt es aber hinter sich. Es ist ein bisschen wie mit einem erklärten Witz. Sinnlos. … mehr lesen … über Rückfrage - Kronzeptkrunst

Kronzeptkrunst. Foto: Hufner

Privattentate – Oder: Kann man mit einem Flugzeugträger Kunst machen?

Dilemma des modernen Netzbewohners: Er will seine Privatsphäre schützen und zugleich nach außen sichtbar sein.

Punkt 1: … mehr lesen … über Privattentate – Oder: Kann man mit einem Flugzeugträger Kunst machen?

In der Öffentlichkeit. Foto: Hufner

Gesellschaftslärm - die dauercholerische Gesellschaft

Zum soeben gesagten muss man das folgende ergänzen: Es heißt ja, eine der wichtigstens Währungen gesellschaftlicher Art sei die der Aufmerksamkeit. Nur wer Aufmerksamkeit erhascht, wird bemerkt und wahrgenommen. Nicht so unwahr das Ganze. Doch hat es seine ganz präzise Grenze. Wo alles schon überlaut ist und überhell, hört man nichts mehr besser sondern erzeugt nur Stress. … mehr lesen … über Gesellschaftslärm - die dauercholerische Gesellschaft

Kletten an der Sonne. Foto: Hufner

Angehäufter Haufen

Ich habe mal eher zufällig wieder ein Buch von Buch Michel Foucault zur Hand genommen. Es stand mir direkt vor den Augen und hatte den Titel: Ästhetik der Existenz. Da habe ich nicht weiter drin gelesen, weil es komplizierter oder langweiliger oder ichweißnichtwas schien als manches andere Buch vom gleichen Autor. … mehr lesen … über Angehäufter Haufen

Schalter mit falschen Funktionen. Foto: Hufner
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Erklärung des Nebels 

Das Blog und der Zettelkasten der „Kritischen Masse“ ist lange Zeit eine Brache gewesen. Die guten alten Blogs sind immer häufiger verloren gegangen und mit ihnen meine Lust, selber noch eines zu führen. Die schnelle Meinung in Twitter und Facebook hat vielerorts die andauernde kontinuierliche Kommunikation im Gefolge entwertet. Die Karawane zog weiter. Ein paar Große blieben übrig. Ein paar Kleinere auch.

Wie viel besser ist es, sich selbst einen Raum zu geben, als nur die Räume zu nutzen, die andere für einen „öffnen“! Die Blogs müssen wieder leben. 

 
 

Gute Links

Gute Links gibt es viele. Aber ein paar sind besonders gut: