Lennie Tristano

1956 – Dr. Hufner analysiert: Lennie Tristano, Turkish Mambo

Türkischer Mambo in Regensburg. Foto: Hufner

Einen kleinen Einstieg in Tristanos Pianospiel habe ich schon vorgestellt: Line Up. Auf der gleichen Platte (Atlantic Records ATL 50 245) findet sich auch der Turkish Mambo. Ebenfalls ein außerordentliches Stück Musik. [Und nebenbei, der Klirrfaktor, den diese Platte nun hat, entstammt der zahlreichen Abspielungen mit einem Philips-Plattenspieler mit eingebautem Verstärker und fettem Saphir-Gewicht.)

Turkish Mambo ist ein Klaviersolo. Jedoch macht Tristano sich einige technische Verfahren zunutze. Der Hintergrundpart dürfte aus drei Schichten bestehen, drei ostinaten (sich wiederholenden Pianophrasen), die nacheinander übereinander gelegt werden. Ein alter Freund würde das mit "Wir bauen eine Stadt” bezeichnen. … mehr lesen … über 1956 – Dr. Hufner analysiert: Lennie Tristano, Turkish Mambo

1956 – Der coole Jazz: Lennie Tristano: Line Up

Botanischer Garten- Foto: Hufner

Nachdem Hazelwood Records heute mal nachgehört hat, ob denn die CD mit der neuen Mardi-Gras-bb-CD eingtroffen sei (letzten Donnerstag), bat man mich doch um Stellungnahme. Ich habe sie mir jetzt mehrfach angehört und komme noch zu keinem Ergebnis. Denn sie muss sich wirklich ihren Platz erkämpfen neben einer CD der Kölner Saxophonmafia und derjenigen von Triosphere. Und das führt mich zu einer weiteren Station der Vergangenheitsbewältigung. In den letztgenannten Formationen spielt ein gewisser Roger Hanschel mit und der war bis zur von der fünften bis zur zehnten Klasse in meiner Parallelklasse in unserer schönen Integrierten Gesamtschule. Wobei, Parallel waren neben seiner Klasse weitere sechs. (Wie viele Klassen gab es also in diesem Jahrgang? In jeder Klasse waren durchschnittlich 36 Schüler, das heißt es gab sechs Gruppentische a 6 Schüler. Wie viele also im kompletten Jahrgang? - zu gewinnen gibts da nichts.) Roger, von dem es ein gewisses Spiel war, seinen Namen entweder als Roger oder als Rodscher zu artikulieren, Roger war ein guter Saxophonist und seine ältere Schwester hatte die gleiche Geigenlehrerin wie ich, nur war seine Schwester begabt und fleißig - was beides mir abging. Aber ich schweife ab.

Im Musikunterricht waren wir gemeinsam in einer Klasse, während die anderen Kinder bunte Bilder malen oder klebten oder schnitten, kneteten. Man nannte das in unserer fortschrittlichen Lernanstalt übrigens „Visuelle Kommunikation”. Wenigstens ließ man den Begriff der Kreativität damals komischerweise weg. … mehr lesen … über 1956 – Der coole Jazz: Lennie Tristano: Line Up

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