Muss der Hund jetzt immer an der Leine ... [Ja] Ach, übrigens, der hat schlimmern Durchfall. ...[Danke, weiß ich] Was sagen sie zur Demo gestern ... [Welche Demo?] Die gegen Flugrouten! [Nö] ... Ist Ihnen egal, dass ihr Grundstück dann nur noch die Hälfte wert ist? [Ja, und?]
Es geht aufwärts mit der Musik. Sie ist cool, spricht ein junges Publikum an, das sich geradezu nach ihr verzehrt. Sie ist einfach hip. Und der einzige Sender, der was wirklich für sie macht, ist der rbb. Fritz!
Es ist schon ein paar Jährchen her, da hat Eisler einmal ein Bankenlied komponiert. "Wir sind entlassen, es ist soweit."
Es scheint fast, daß die Handelsherrn, Bankhäuser und Fabrikskonzern den gleichen Spruch im Munde führen. Sie machen gern und schnell Bankrott, die Ärmsten - ach, es ist zum rühren! Könnt' ich's nur auch tun, lieber Gott!
Es war eine andere Zeit. Heute klingen Teile der vollkorrupten Popmusik als arbeiteten sie im Auftrag der Banken, wie bei Silbermond.
Gestern las ich in der Berliner Zeitung unter der Überschrift "Die Stille im Dorf" einen Bericht über Vorgänge im sächsischen Reinsberg. Man kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass es sich dabei um einen erfundenen Ort handelt. Die Realität sieht doch anders aus, oder?
Jedenfalls soll dort eine Art Terror Jugendlicher um sich greifen, der nicht in den Griff zu bekommen ist. Fast alle haben Angst, selbst zum Opfer dieses Terrors zu werden, und so wird dieser Ort unwohnlich. Man kann im Text lesen:
Aber König gibt keine Ruhe. Auch wenn sich niemand im Dorf öffentlich auf seine Seite schlagen mag. "Im Gespräch unter vier Augen klopfen sie mir auf die Schulter und sagen, halte durch", erzählt er. Aber wenn er die Angriffe in der Gemeinderatssitzung oder auf der Einwohnerversammlung zur Sprache bringt, herrsche meist Schweigen. Inzwischen gebe es schon Einwohner, die ihn gebeten hätten, sie nicht mehr zu besuchen. "Die haben Angst, dass sie als nächste attackiert werden, wenn mein Wagen bei ihnen vor der Tür steht." [Berliner Zeitung vom 20.11.2008, Seite 3.]
Es gibt ja nicht viele Plätze noch hier in Berlin, bei denen man sofort und ohne Hemmungen sagen würde, das sei eben Berlin und die Berliner Gesellschaft. In der Schlüterstraße 45 ist das aber alles sehr real.