Vor Urzeiten habe ich angedeutet, dass meine musikalischen Schöpfungen auch über dieses Weblog die Licht der Öffentlichkeit erschauen dürfen. So ein paar Einblicke gibt es ja schon. Die Dinge sind auch damals sukzessiv unter eine Art Vorkonstruktion einer Creative-Common-Lizenz gestellt worden. Ich nannte das Public-Domain-Compositions: Kopieren zum Beispiel war ausdrücklich erlaubt (ganz im Gegensatz zur Praxis bei Musikverlagen und was durchs Recht gedeckt ist). Zum weiteren Vorteil gereicht es mir, dass ich bekanntlich keiner musikalischen Verwertungsgesellschaft Rechte übertragen habe. So kann ich machen was ich will.
Wenn man weg ist, ist man nicht da. Man ist dann woanders. Dann passieren Dinge in Abwesenheit, während andere Dinge in Anwesenheit passieren. Ein spätes Geschenk, ein Treffen der Familie an ihrem alten Standort — leider ohne den Vater.
Im Angesichte des Auffindens dieses Zettels zwischen altem Kassettenmüll verkünde ich für demnächst und unwiderruflich eine unerwartete zwischenzeitliche Abschaltung des Weblogs der “Kritischen Masse”, so lange, bis der Einschaltknopf wiedergefunden worden ist und Farbe sich ins Gesicht niederschlagen konnte. … mehr lesen … über Weblog-Schließung
Angeregt durch mich selbst ;) Demnächst frei kopierbare Noten und mehr zu meinen alten “Public Domain Compositions”. Hier der Anfang aus dem Stück V von “für freunde VII” (1988).
So ganz weiß ich noch nicht, in welchem Format man das am datengünstigsten ausliefern kann. Das will noch getestet sein. … mehr lesen … über Freie Noten …
Wenn es nicht eben im Radio gesagt worden wäre, es sei heute Vatertag, ich hätte es nicht wahrgenommen. Und “dieser” Tag ist mir auch wirklich schnuppe. Aber dennoch ein Grund, sich an den Papa zu erinnern.
Musik machen, im Wohnzimmer, links noch ein Fernseher der alten Schule, das Bild muss so aus dem Jahre 1969-1971 stammen. Denn ab 1972 hatten wir Farbfernsehen, Telefunken mit Sensorprogrammwahl. Die Großeltern haben ihren vier Kindern und ihren Familien zur goldenen Hochzeit jeweils einen Farbfernseher geschenkt. … mehr lesen … über Vatertach
Das habe ich auch noch nie gehört. Am Hauptbahnhof Köln wurde die Verspätung eines Regionalzuges mit »polizeilichen Ermittlungen« begründet. Zwischen zehn und 15 Minuten sollte die Bahn verloren haben. Wer sich daraufhin zu sicher war, wurde enttäuscht. Es waren nur fünf Minuten.
Mein Zug von Köln nach Regensburg war pünktlich, allerdings in umgekehrter Wagenreihung, was man allerdings auch erst in dem Moment bekannt machte, als der Zug gerade einfuhr. Für Erste- und Zweite-Klasse-Raucher, wenn sie sich bereits am richtigen Ort wähnten, mitunter ein Fußmarsch von knapp 500 Metern - inner- oder außerhalb des Zuges. Da nun der Zug eh neun Minuten Aufenthalt in Köln hatte, eigentlich kein großes Problem. Angekommen vor meinem Platz, empfing mich sogleich aufgeregt lachender Frauenschwarm. Man geriet mitten in die Fänge eines Hegel-, nein Kegelclubs auf der Rückfahrt. »Sternförmig kommen wir zusammen, sternhagelvoll gehen wir auseinander.« Das hielt sich aber noch in Grenzen. Und da sie das gleiche Leid mit der Zugwanderung in Dortmund plagte, luden sie mich flugs auf ein Schnäpschen ein. Ich hatte sogar die Wahl und wählte korrekt »Genever.« Den hatte ich nämlich seit über 12 Jahren nicht mehr zu mir genommen. »Damals« oder »Die gute alte Zeit« nenne ich diese Zeit.
Eine Woche vor meinem Umzug von Steinbach (bei Gießen) nach Berlin gab es in unserem Dorf ein großes Fest (warum und wozu auch immer, aber nicht, weil ich das Dorf verließ). Das war ein tolles Fest und ein unglückliches auch, jedenfalls für manches Schaf. … mehr lesen … über Polizeiliche Ermittlungen, Genever und ein kleines Lyrik-Regal
Zugegeben, ich erhalte gelegentlich Post von einer Vermittlungsagentur, die ich gerne lese, wenngleich ich noch nie angerufen habe, denn dann wirds ja teuer. … mehr lesen … über Niveavolle Unterhaltung