Ausgeträumt

Jetzt weiß ich, wozu das Frühaufstehen etwas taugt. Man träumt nicht Dinge, die man träumt, weil man zu lange schlafen konnte. Der Traum von heute früh hat mir den Tag komplett verhagelt. Demütigend. Einfach demütigend, dieser Traum und diese Frau im Traum, die nur noch aus Mitleid bei mir blieb.

Aus diesem Grund (also aus keinem) ein weiterer Mitschnitt der Steinkirchener Orgel von Arp-Schnitger. Eine Ciacona in e von Dietrich Buxtehude (1637-1707). Große Musik (4.4 MB bei 5:44 Minuten). Die kann es locker mit dem Pachelbelschen Kanon aufnehmen. Sie hat den ungemeinen Vorteil, nicht so bekannt zu sein, dafür aber herzzerreissender und trotziger.

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Kommentare

Kann es sein, dass Du in

Kann es sein, dass Du in letzter Zeit ein wenig viel von diesem Orgelzeugs gehört hast und desdewesche unter anderem schlechte Träume kriegst? Hör' doch ziwschendurch auch mal einen kraftvollen Rocksong oder eine zärtliche Ballade. Vielleicht Rod Stewart? ;o)

Arghhh, Bäääh. Bleib mir

Arghhh, Bäääh. Bleib mir furt damit. Aber okay, ich ersetze gerade dies Orgelzeugs mit einer CD auf der vier Mandolinen Musik von Erik Satie spielen.

Und was war gestern abend, nach ausgiebigem Biergartenbesuch: Zwei Leute zusätzlich in meiner Wohnung und die Frau der beiden redetet was von Fäng-Schui und schmiss fast die komplette Kücheneinrichtung in den nicht vorhandenen Abfalleimer (bei mir kommt nichts um, es wird gegessen, was in der Küche wächst). Unter den zur Vernichtung vorgesehenen Sachen, zwei nicht funktionierende Uhren (aber inklusive Batterien), ein Portemonnaie, ein Wechselrahmen (inkl. Foto).

Ich habe die beiden dann in dieser aufgeräumten Küche blubbern lassen, während ich mir einen köstlichen Schlaf gönnte. Ich glaube, Mitleid und Aufräumen durch fremde Menschen, das kann ich nicht ab.

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