Texte fürs Blog

Schweizer Taschenmesser auf USB-Stick

Momentan:

  • Firefox Portable,
  • AbiWord,
  • Putty.exe,
  • MYSQL-Front 1.18,
  • FileZilla,
  • und Gallery Remote.

Weitere Vorschläge außer Thunderbird? Gibt es einen gescheiten Texteditor ohne Registry-Zeug. TextPad oder so? Fürs Bild IrFanView? Gut oder nicht?

Kommentare

NoteTab. Läuft vom Stick. (Boah: Läuft vom Stick)
Ganz mager: Editpad.

Hier bei mir:

-Notepad2: http://www.flos-freeware.ch...
- IrfanView (kann zur Not auch einige RAW - Formate, gute Commandline - Options),

Danke zusammen. Notepad2! Fein! Editpad schaue ich aber auch noch an.

stinger.exe, adaware ( brauchts nur die EXE und die DEFS-datei), symrt.exe (um den nortonscheiß restlos vom rechner zu tilgen, falls wegen viren oder sonstwas die installation zerschossen ist und die deinstallation schiefgegangen ist, was in meiner praxis sehr oft vorkommt), ein hexeditor sollte noch dabei sein, z.B. TinyHexer. als ascii-editor empfehle ich persönlich den eingedeutschten SciTE. bei den preisen (1 gb < 50€) für USB-Sticks muss man nicht den Spartaner geben.
Für was man einen Browser auf dem Stick braucht, hab ich bis heute nicht verstanden. Ein Rechner, der über einen Internetanschluss verfügt, hat in der Regel einen Browser (selbst wenn es der mistige IE ist). Wegen der Bookmarks? Wegen der Plugins? Wegen Microsoft?

Semmel, ich habe nur 256mb. Aber, diesen NortonScheiß, ja, da braucht man diesen symrt.exe wohl.

Zum Browser. Ja, wegen Bookmarks und wegen Zugangswörter etc. Mittlerweile sammelt sich da etwas an, was man kaum noch bewerkstelligen kann. Der Witz. Mein Stick ist von Netto mit FingerScan :-) Theoretisch kann der die Passwörter mit abgehacktem Finger scannen. Aber leider nur für MSIE. Dumm. Ist ja eh nur ein halbwegs netter Gag.

Ich hab auch nur 256MB. Ich brauch so was ja auch mehr zur Diagnose. Soll ich dir das SYMdingbums mal attached mailen? Ich mach das gerne, Kumpel.

Semmelissimo, wenn du das tätest, dann wäre ich wohl auf ewig in Deiner Schuld - und so etwas braucht ein alter katholischer Christensack.

Das gilt wohl auch für protestantische Säcke :-)

Noch besser wäre natürlich ein großer Stick mit einem bootfähigen Linux. Aber auch so ist ja schon etwas OpenSource drin. Sieht man gern ...

Jaja, Hauptsache Linux. Und bootfähig.

Also, ich dachte ja nie, dass es heir mal so etwas wie erbitterte Kämpfe zwischen Linux und Windows geben würde. Katholisch oder protestantisch? Nord Irland. Rote Linux Fraktion vs. WinPunks.

Na, noch ist es nicht soweit. Mir ist das Betriebssystem auch ziemlich egal, wenn es den funktioniert. Mir sind die Programme auch egal, wenn sie denn funktionieren.

Ich will ja nur mal Gimp nennen. Tolles Programm, gibts für Win und Lin und was weiß ich noch auch. Wenn es (noch?) nicht in der Lage ist, CMYK zu trennen, wenn es nicht Druckvorstufen-Kunst kann, dann hilft es wenig. Aber es hat SIOX.

Irfan, wie ich sehe, kann dafür verlustfrei jpgs drehen. Das habe ich lange in anderen Verarbeitungen vermisst.

Und ansonsten? Früher hatte ich auch mal einen tollen Rechner, den Amiga 1000, wie manche hier wissen mit Kickstart 1.2 und AmigaDos. Super-Teil das. Nur Programme dafür hatte ich keine sinnvollen. Oder kaum, oder teuer.

Aber bitte, und danke, wer Lustr hat, kann mir gerne ein bootfähigen Linuxstick rüberschicken. Adresse findet sich im Impressum. Ich werde dann von den Erfahrungen damit berichten.

Was die Grabenkämpfe betrifft, muss ich das verehrte Publikum leider entäuschen: Grabenkämpfe sind unprofessionell :-)

Zu den Programmen: GIMP kann inzwischen schon einiges mit CMYK machen, aber Werkzeuge für einen Workflow für die Druckvorstufe willst Du ja sicher nicht auf dem USB-Stick mitnehmen? Außerdem ist CMYK ja nur die halbe Lösung der Aufgabe: entscheidend ist das Farbmanagement. Und da ist Photoshop halt einfach der Standard. Was weder etwas gegen Linux noch etwas gegen GIMP aussagt. Grafiker und Fotografen sind halt konservative Leute und wollen möglichst nur auf Knöpfe drücken.

Verlustfreies Drehen von JPEGs geht mit einem Script auf der Kommandozeile noch viel einfacher. Ich arbeite mit folgendem Script in einem Ordner von JPEGs:
(a) schaue nach, ob Breite > Höhe,
(b) wenn ja, dann drehe das Bild,
(c) trage in alle Bilder die gewünschte Auflösung ein,
(d) trage gegebenenfalls Metadaten ein oder beschrifte das Bild.

Dazu werden die EXIF-Werkzeuge und ImageMagick verwendet.

Und übrigens verwenden ja einige Mitleser auch ganz gern OpenSource-Datenbanken, OpenSource-Programmiersprachen, OpenSource-Serverbetriebssysteme und sonst noch so einiges. Vielleicht entwickeln sich die Ansätze in der CMYK-Bildbearbeitung und im Farbmanagement auch weiter.

Ein schönes Wochenende und stabile Rechner :-)

Ist auch wieder richtig. Gegen OpenSource habe ich auch nie etwas gehabt. Das weiß jeder, der mich kennt, schon seit 20 Jahren. Da wollte ich das für Musik einführen als Public Domain Composition.

Das mit OpenSource ist aber in der Tat eine lustige Sache, denn auch diejenigen, die den „Schutz der Kreativität“ ganz oben auf ihre Fahnen schreiben und dass Leistung etwas kosten muss, sind welche, die, wenn es um Computer, Server etc. geht, sofort die entsprechenden OpenSource-Programme nutzen. Der GEMA-Vorstandsvorsitzender Kreile hat noch 2000 in taktlos die Existenz von freier Software überhaupt bestritten. Hier als Real-Audio: http://www.nmz.de/nmz2/mpeg...

Naja. Jetzt sitzt der Mann sicher und glücklich in seiner guten Stube. Man lese hier: http://www.nmz.de/nmz/2006/... und siehe dort: http://media.nmz.de/index.p...

Grabenkämpfe? Wo? Will hier jemand kämpfen?
Wenn ich mir ein Schweizer Messer für meine Windowskiste bastle, dann doch mit vom Stick lauffähigen Windowszeugs. Was soll ich da mit Linux, Himmelherrgott?

„Was, dein Rechner kann nicht von USB booten? Sorry, da muss ich dir kurz ein BIOS-Update machen, damit ich hier mein Linux booten kann. Hoppla, jezz hab ich aus Versehen deinen Bootloader überschrieben. Verdammich, is mir ja noch nie passiert.“
Alles berufliche Erfahrungen mit diesen coolen Kommandozeilen-Bastlern. Hauptsache kost' nix.
Wer den ganzen Tag oder die ganze Nacht Zeit hat in Skripts rum zu wurschteln, die in völlig verqueren Verzeichnistiefen schlummern, der is bei Linux genau richtig.
Das hat überhaupt nix mit Grabenkrieg zu tun, sondern damit, dass es auch Leute gibt, die eher mal flottikoffski eine Lösung brauchen. Das sind dann die Windoofen und die Macianer. Die müssen dafür natürlich andere Macken in Kauf nehmen. (Die Macianer werden sich umgucken mit ihren neuen INTEL-Macs) Aber da lass' ich mich gerne windoof nennen. Dass das angeblich fast nur auf der kommerziellen Schiene (obwohl auf meinem Stick nur FREEWARE drauf ist) funktionieren soll, ist bitter. Aber da weiß das „Schweizer Messer für Windows“ nix davon. Das soll und will einfach nur funktionieren.
Seh' ich völlig unkriegerisch. Trotz Messer.

Vielleicht könnte man sich ja mal ein paar Sekunden daran erinnern, woher all diese tollen OpenSource-Werkzeuge für Windows-Rechner eigentlich kommen ... und sich mal die Definitionen von ‘freeware’ und OpenSource anschauen.

Leider hat mich gerade ein Anruf ereilt, der mich zur Arbeit ruft. Wäre ich jetzt nicht dieser blöden protestantischen Arbeitseinstellung verfallen, hätte ich das Telefon klingeln lassen und könnte jetzt mit Euch weiterdiskutieren ... leider geht das vorerst nicht.

Und heute nachmittag muss ich in der Dresdner Innenstadt nachschauen, wo man am besten den Neonazis im Wege stehen kann.

So, ich wünsche Euch noch einen schönen Tag, mein Taxi wartet :-)

Ich bevorzuge eine Art friedliche Ignoranz [also nicht den Neonazis]. Das ist das beste, was man beiden Welten antun kann. Sollen die einen es so machen, die anderen anders.

Auch hier scheint mir der Versuch des Überzeugens unfruchtbar. Aber interessant.

Was ist eine „blöde protestantische Arbeitseinstellung“?

Sei sparsam — Arbeite hart — Erst die Arbeit, dann das Vergnügen — Es liegt an Dir — Gardinen runter ;-)

Was genau sind Gardinen und wofür sind sie gut? ;-)

Nein, im Ernst: protestantische Arbeitsethik und Genuss müssen einander ja nicht ausschließen. Es gibt ja in D auch Gegenden, wo das ganz gut funktioniert. Und je enger man an die 40 heranrückt, desto wichtiger wird sowieso eine gute Verbindung und ein guter Ausgleich zwischen beiden.

Wenn ich Huflaikhans Begriffe etwas auseinandernehmen darf: „Sparsam“ ist heute sicher jeder (im gewissen Maße), denn ich habe schon lange keinen Menschen mehr kennengelernt, der nicht wusste, was er mit seinem Geld machen soll. Geizig sollte man nicht sein, Geiz fällt immer auf einen selbst zurück.

„Arbeite hart“ könnte ich nicht so unterschreiben. Eher „arbeite gern und wisse, wofür du es tust“.

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“: nun, das kommt einfach darauf an, aus welcher zeitlichen Perspektive man das betrachtet ;-)

Das Motto „Es liegt an dir“ kann ich als überzeugter Liberaler natürlich nicht ganz von mir weisen ... dazu gehört auch, dass jemand höher respektiert wird, der es aus eigener Kraft geschafft hat (höher als einer, der schon in der Wieder ein Dutzend silberne Löffel im Mund hatte).

Noch Fragen?

Sorry: im letzten Satz sollte es „in der Wiege“ heißen.

Man könnte auch sagen, erst die Arbeit, dann das Himmelreich. Das scheint mir einigermaßen entropiesicher ;-)

Der Max Weber hat so ein paar Dinge aufgezeichnet, die einem Baxter dazu einfielen:
„Das sittlich wirklich Verwerfliche ist nämlich das Ausruhen auf dem Besitz (287), der Genuß des Reichtums mit seiner Konsequenz von Müßigkeit und Fleischeslust, vor allem von Ablenkung von dem Streben nach »heiligem« Leben. Und nur weil der Besitz die Gefahr dieses Ausruhens mit sich bringt, ist er bedenklich. Denn die »ewige Ruhe der Heiligen« liegt im Jenseits, auf Erden aber muß auch der Mensch, um seines Gnadenstands sicher zu werden, »wirken die Werke dessen, der ihn gesandt hat, solange es Tag ist«. Nicht Muße und Genuß, sondern nur Handeln dient nach dem unzweideutig geoffenbarten Willen Gottes zur Mehrung seines Ruhms (288). Zeitvergeudung ist also die erste und prinzipiell schwerste aller Sünden. Die Zeitspanne des Lebens ist unendlich kurz und kostbar, um die eigene Berufung »festzumachen«. Zeitverlust durch Geselligkeit, »faules Gerede« (289), Luxus (290), selbst durch mehr als der Gesundheit nötigen Schlaf (291) – 6 bis höchstens 8 Stunden – ist sittlich absolut verwerflich (292). Es heißt noch nicht wie bei Franklin: »Zeit ist Geld«, aber der Satz gilt gewissermaßen im spirituellen Sinn: sie ist unendlich wertvoll, weil jede verlorene Stunde der Arbeit im Dienst des Ruhmes Gottes entzogen ist (293). Wertlos und eventuell direkt verwerflich ist daher auch untätige Kontemplation, mindestens wenn sie auf Kosten der Berufsarbeit erfolgt (294).“
[Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. Max Weber: Gesammelte Werke, S. 5472
(vgl. Weber-RS Bd. 1, S. 166-168)
http://www.digitale-bibliot... ]
:peng:

OK, ich möchte mich in fremden Blogs nicht so intensiv über meine eigene Überzeugung auslassen, beschreiben wir sie mal mit: kritisch, skeptisch, liberal und protestantisch geprägt. Vielleicht schaffe ich es irgendwann einmal, über dieses Thema richtig zu bloggen. Momentan bin ich nicht soweit.

Die Zeiten haben sich ja aber auch geändert. Man weiß heute z.B. viel mehr über das Schlafbedürfnis und allgemein über den Menschen. Mir würde noch nicht man im Traum einfallen, einem anderen Menschen das Schlafpensum vorzuschreiben (oder es mir selbst vorschreiben zu lassen).

Man könnte vielleicht sagen, dass während der dafür vorgesehenen Zeiten effizient gearbeitet werden sollte. Aber nicht, weil Zeit==Geld ist. Sondern damit man den Feierabend noch genießen kann :-)

Und Zeitvergeudung: ja, das halte ich eher für eine Sünde gegen mich selbst. So wie die Vergeudung einiger anderer Dinge. Es gibt doch noch so viele gute Bücher, die ich nicht gelesen und noch so viel gute Musik, die ich nicht gehört habe. Und die Zeit kommt nicht zurück ...

Aber paß nur auf. So gewinnt die Zeit wirklich etwas Diktatorisches. Mein Mittel der Wahl: Gelassenheit. Geht zwar nicht immer, aber doch erstaunlich gut.

Gelassenheit, Muße und Langeweile. Und manchmal: Zimmer aufräumen :-)

Zeit kommt nicht zurück, aber wenigstens vergeht sie manchmal nicht. Manchmal leider auch leider.

Hatte ich Gelassenheit vergessen? In einem Jahr habe ich auch die „4“ vorn stehen und natürlich habe ich schon etwas Gelassenheit gelernt. Geht ja überhaupt nicht anders.

Muße: Nun, das widerspricht sich ja nicht mit meinem letzten Kommentar. Ich würde mir gern wieder einmal all die Vivaldi-Platten anhören, die ich in früheren Zeiten im ganzen Ostblock zusammengekauft habe. Das wäre doch Muße. Aber dafür reicht es eben noch nicht. Leider habe ich mich jetzt auch noch so in dieses Blog-Dingens hineingesteigert ...

Zimmer aufräumen, Gemüse/Obst putzen, Kochen: das sind alles so Tätigkeiten zum Baumelnlassen der Seele, die ich auch gern mache. Kaum schreibt man aber etwas von protestantisch, ist's auf einmal eine Pflicht :-)

Und: Tut mir leid, das mit der Therme. Man weiß es ja vorher immer nicht. Ich kenne nur eine Therme, in der zumindest für den Saunabereich all das nicht zutraf: das ist die Ostsee-Therme in Heringsdorf/Ahlbeck. Dort kann man schön saunieren. Nebenbei: Was um alles in der Welt ist Körperfaschismus?

Über Körperfaschismus später aml was. Ist mir so rausgerutscht. Eigentlich verwende ich das Kompositum hinterdran nicht.

Die Sauna kannte ich vom Sommer. Das fiel sowieso aus. Wir wollten halt der Kinder zuliebe auch mal das Schwimmdingens probieren. Immerhin eines hatte sich wohlgefühlt - musste sich aber auch um nix kümmern dabei.

hi, mal ne frage, kein vorschlag:
wie ist es euch moeglich putty *kompfortabel* vom usb stick zu starten UND nicht auf jedem rechner alle hosts neu eintragen zu muessen?

ich hab das mit einer .reg datei erledigt, aber das ist ja ziemlich schlecht, wenn auf dem gastsystem schon ein user sein putty eingerichtet hat. ausserdem will ja nicht jeder das seine eintraege auf dem gastsystem verbleiben.

Wenn Du verhindern willst, dass Werte in der Registry stehenbleiben, dann baue Dir einfach eine zweite reg-Datei mit leeren oder unsinnigen Zeichenketten und setze diese nach der Arbeit ein.
Ich bin kaum noch Windows-Nutzer. In welchen Zweig der registry wird das denn eingetragen? Vermutlich doch beim aktuellen Nutzer(?) Also müsstest Du auf dem fremden System einen eigenen Account haben, um das sauber zu trennen ...

Das scheint mir absolut logisch. Ehrlicherweise habe ich putty nicht begriffen. Ist eben ein Notzugang bei mir.

Soweit ich weiß, ist dieses Theater bei der Anwendung von ‘cygwin’ nicht notwendig, weil man da gleich das richtige ‘ssh’ verwenden kann und ‘ssh’ schreibt seine Daten in das Verzeichnis des Nutzers in eine Datei ~/.ssh/known_hosts (ASCII).

Um mehr zu ‘putty’ sagen zu können, müsste man den genauen Anwendungsfall kennen. Die Anforderung des Nutzers muss in Sicherheitsfragen wirklich gründlich formuliert werden, sonst ist das alles nur Stochern im Nebel.

Eine saubere Trennung ist (wie schon gesagt) eigentlich nur über den separaten Nutzeraccount möglich.
Für genauere Angaben müsste ich mal den Inhalt des reg-Files sehen (also was ‘putty’ konkret in welchen Zweig der Registry einträgt).

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