contrapunkt europäischer dialog: Rumänien
9. Juni 2005, 20.00 - 21.30 Uhr, Bayern4Klassik
Live aus dem Schauspielhaus Salzburg, Saal
Glück gehabt! Am 21. Dezember 2004 legte der neue Staatspräsident Traian Basescu seinen Eid vor dem rumänischen Parlament ab. Kein Ex-Kommunist. Das Volk atmet auf. Der Größen- und Autarkiewahn der Ceausescu-Diktatur hat im Land Elend und Verwahrlosung hinterlassen. Noch sind die Wunden des Terror-Regimes nicht verheilt, noch kämpft Rumänien um seine demokratische Wiedergeburt. Armut und Korruption sind auf der Tagesordnung, der Weg zum Rechtsstaat ist steinig. Inmitten einer wuchernden Wirtschaftskriminalität, inmitten von Bestechungs- und Betrugsaffären, von Steuerhinterziehung und Schmuggel arbeitet Rumänien daran, den Komplex des Zweite-Klasse-Landes abzulegen und sich im europäischen Kontext wieder neu zu positionieren: Liberty-Parade am Schwarzen Meer ist die eine Seite. Auf der anderen suchen Künstler und Denker die rumänische Problematik in ihrer ganzen Komplexität zu ergründen und damit wahre Brücken nach Europa zu bauen. 2007 soll Rumänien Mitglied der Europäische Union werden. contrapunkt macht sich auf Spurensuche.
Gäste: Dan Dediu, Komponist; Richard Wagner, Autor und Journalist.
Musik: Live-Musik mit Dan Dediu, Valentina Dediu-Sandu und Ion Bogdan Stefanescu
Moderation: Theo Geißler (Neue Musikzeitung), Frank Kämpfer (Deutschlandfunk)
contrapunkt gibt es übrigens auch als Internet-Live-Stream.
Weitere Infos… mehr lesen … über contrapunkt 23 Rumänien Vergessen am Rande Europas?
Ich habe ein fantastisches Spiel der Eutschen Mannschaft gesehen. Das zweite Tor der Icaner war ganz klar abseits, das erste ein totaler Abwehrfehler. Nach vorne geht was, nach hinten leider auch. Aber Osta Rica ist in dieser Form nicht Ernst zu nehmen und wird ein päpstliches Wunder benötigen. Eutschland sollte aber noch etwas üben. … mehr lesen … über Eutschland vs. Osta Ica
Nachdem ich mir gestern nacht noch drei Orchester anhören musste (wollte), die irgendwie von Beckmann mooderiert wurden und es furchtbar viel „Klassik“ zu hören gab, lese ich nun, zu spät, dass es gute Musik nach 16:23 bei der Eröffnungszeremonie von Moritz Eggert gegeben haben muss. … mehr lesen … über Eggert komponierte München
Ganz ein anderes Kaliber als Malene. Allein wie sie die Tonrepetitionen auf dem ersten Stück Paper Boats zu gestalten weiß – da ist hindertfach mehr Gewicht an Stimme drin. Eine Jazzplatte mit Frau, mit etwas charakteristischer Stimme. Diese nordischen Stimmwunder können einem ja wirklich mal langsam über werden. Aber gelungener ist die Platte vor allem wegen der eindrucksvollen Arrangements. Obwohl hier alles viel dichter gewebt ist als beispielsweise bei ihrer Kollegin Malene, ist doch mehr Freiraum. Mehr Differenz in der Stimme. Mehr Musik. … mehr lesen … über [Rez] Silje Nergaard: Darkness Out Of Blue
Die digitale Revolution frisst ihre Kinder. Man kann es drehen wie man will, nur nicht um 90 Grad Celsius. An allen Ecken lauern selbsternannte Laien.
Mach doch mal was mit Kunst. Wieso nicht. Ein paar Ebenen stapeln kann ich auch. Und ein Pausenbild der eigenen Art hat man dann auch. Nur fehlt die Pause. Das ist nicht Heiligendamm. Aber das ist sehr wohl der Gipfel. Der Terrorismus schreitet voran. Von unten von oben von in der Mitte aus. Transmitter. … mehr lesen … über Mach doch mal was mit Kunst
Nach der Vorstellung der aktuellen Entwicklungen der Funktionen und Aufgaben der Initiative Musik führte ich noch ein Nachgespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden dieser Initiative. Dabei ging es um die Ziele dieser Initiative, warum sie nötig ist, was fehlen würde, wenn sie fehlte, ob Kreativität das Öl des 21. Jahrhunderts sei und was sonst wirklich noch zu tun wäre. Und zum Schluss kommt Gorny auf den Punkt! … mehr lesen … über Dieter Gorny - Funktion und Aufgabe der Initiative Musik
Kapital und Interessen, Meine Schulden groß und klein Müssen einst verrechnet sein. Alles, was ich schuldig blieben, Ist in Gottes Buch geschrieben Als mit Stahl und Demantstein. … mehr lesen … über Nicht Habermas, nicht Marx: Bach
Rudi Stephan: Musik für Orchester in einem Satz (1910) (1/2)
Luís de Freitas Branco: Paraísos Artificiais (Symphonic Poem)
Es macht einem schon etwas Sorgen, irgendeinen portugiesischen Komponisten zu nennen, außer Emmanuel Nunes. Fado und so Zeug hört man ja allerorten. Wenn man noch Brasilien als alte Kolonie mit zu Portugal hinzuzieht, was die politische Korrektheit verbietet, sähe es etwas besser aus. Den Namen Branco habe ich zum ersten Mal gehört: Heute! Besser gesagt, gelesen. So ein Stück, was ein bisserl in die Opiumschwüle der Jahrhundertwende gehört. Besser als anderes. Gegenüber gestellt der Rudi Stephan, der im ersten Weltkrieg durch Kopfschuss ums Leben kam. Auch das eine recht schwüle Musik. … mehr lesen … über EM 2012: Portugal vs. BRD - 1:1