Zettelkasten

AfD distanziert sich von „ihrem Volk“

Ninkys Kommentar. Foto: Pepa

So kann man es nachlesen bei der ZEIT. Ein Kopf der AfD, Alexander Gauland wird da ziziert mit:

"Sie gehen auf einer Demo eine Verbindung zu Menschen ein, die nicht so differenziert denken. Da mag eine Stimmung entstehen, die man als bedrohlich empfinden kann." Steuern lasse sich das nicht. Als Brandstifter sieht sich Gauland daher nicht. Politische Auseinandersetzungen müssten geführt werden dürfen, ohne dass man für kriminelle Handlungen anderer verantwortlich gemacht werden würde.1

So deutlich hat sich die AfD selten geäußert. Sie distanziert sich nicht nur von vielen ihrer Anhänger sondern auch von Teilen ihrer eigenen Mitglieder. Man weiß ja, dass einige Verfahren gegen Mitglieder der AfD laufen, dafür will man sich nicht verantwortlich machen. Genauso wenig wie für Hetze und dummes Gewäsch (was freilich auch nicht immer gleich als kriminell gilt, leider).

Ebenso hat sich die Sprecherin der AfD, Frau Petry, distanziert.

„Es ärgert mich, dass so etwas in Sachsen passiert, zumal wenn eigene Mitglieder beteiligt sind“, sagte Petry am Montagabend in der Phoenix-Sendung „Unter den Linden“.2

Und dreimal krähte der Hahn.

Mit anderen Worten. Die Leute, die an solchen Pöbeleien und an solchen aggressiven Aktionen teilnehmen, können nicht auf die Rückendeckung der AfD zählen. Wenn aber jetzt die AfD sich von ihren potentiellen WählerInnen distanziert, was sollen diese Leute denn dann wählen.

Vorschlag: Vernunft wählen, Denken wählen, Humanität wählen, Mitmenschlichkeit wählen.

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