Adorno

Das Harmlose, das Alberne

Herr Doktor, das ist schön von Euch. – Es gibt nichts Harmloses mehr. Die kleinen Freuden, die Äußerungen des Lebens, die von der Verantwortung des Gedankens ausgenommen scheinen, haben nicht nur ein Moment der trotzigen Albernheit, des hartherzigen sich blind Machens, sondern treten unmittelbar in den Dienst ihres äußersten Gegensatzes.

Verloren, gefunden? Foto: Hufner

Massenkultur – Vorgefühl eines Nichtgefühls

Ein Plädoyer für das langweilige Bild

„Massenkultur ist ungeschminkte Schminke.“1

Da fällt mir jetzt grad auch nichts mehr zu ein. [node:read-more:link]

Aufruhr im Wald. Foto: Hufner

Sündenfall Studentenleben

Gerade macht mich Max Nyffeler auf einen Text über Adorno in der Zeit aufmerksam. Dort werden hochkomplizierte Vorgänge aus der Vita Adornos nacherzählt. Von Urlauben in Italien, die der Papa finanzierte über amouröse Dinge zwischen Schleppern und Abgeschleppten. Der Mann, der Ragtime spielte, wo immer ein Klavier sich aufdeckeln ließ und ansonsten aber nicht gedruckt wurde. [node:read-more:link]

Auto, Brücke, Radler. Foto: Hufner

Potentiale von Technik bei Adorno: „Nicht die Technik ist das Verhängnis“

Eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass Adorno ziemlich große Probleme hatte mit der gesellschaftlichen Einschätzung von "Technik", die verknüpft ist mit den Begriff des Fortschritts. Gewiss hätte man auch wissen müssen, dass dies nicht so unbedingt der Fall ist. Klar, die Linie zog Adorno von der Steinschleuder zur Atombombe. Aber er zog auch eine von Bach zur musique informelle. Letztere blieb eine Vorstellung, die nie real wurde. Aspekte aber zeigten sich.  [node:read-more:link]

Das Leben ändern, nicht die Kunst

Das Leben ändern, nicht die Kunst. Foto: Hufner

Seit einiger Zeit wird immer wieder behauptet, dass die Menschen und die Künste nicht zusammen fänden. Man macht da gewiss Unterschiede zwischen den Künsten. Bildende Kunst und Dichtung gelten als nur bedingt problematisch. Bei Musik gibt es ein Riesendurcheinander. Musikvermittlung wird eingesetzt. Denn irgendwie müssen doch Musik und Menschen einander finden. Ist es wirklich so und ist es wirklich so schlimm? Edgar Wind und Adorno haben da ganz eigene Erfahrungen beschrieben.

Ästhetik und Verstehen

Adornos Vorlesungen zur Ästhetik 1958/59 weiter gelesen. Hat den Vorteil der einfacheren Sprache und einiger anschaulicher Beiträge.

An einer Stelle geht es um das Verstehen von Kunst, mit dem Tenor, dass uns die aktuelle Kunst verständlicher ist als die alte. Das sehe ich ein, das sehe ich ähnlich. Und es betrifft ja nicht nur Streichquartette sondern simpel selbst Pop- und Rockmusik, Jazz und Folk, etc. pp. [node:read-more:link]

Historische Szene

Umschlag

Biedermeier - Konzerte für Kinder

„Konzerte für Kinder“ nennt sich eine Initiative der Jeunesses Musicales Deutschland. Dieser Initiative geht es um bessere Konzerte für Kinder. Das ist schön, das ist nett. Denn in der Tat ist allzumal das deutsche Konzertleben gekennzeichnet durch alte eingeschworene Rituale einer verglimmenden bürgerlichen Musikkultur. Dass eine derartige Musiktradition für das junge Publikum größtenteils uninteressant ist, darüber dürfte Einigkeit bestehen. [node:read-more:link]

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