Bildung

Viel Glück

„Insofern also die Erziehung eine Kunst ist, kann sie fast unmöglich zu einem günstigen Resultat führen, weil das zu ihrem Erfolg notwendige Zusammenwirken in niemandes Gewalt steht. Höchstens kann man sich dem Ziel durch viel Mühe und Sorgfalt mehr oder weniger nähern, um es aber wirklich zu erreichen, dazu gehört viel Glück.“ [node:read-more:link]

Als das Dorf noch nicht global war

Es ist gar nicht so lange her, da war die Frage der Ausbildung der Heranwachsenden vor allem auch eine Frage des Ortes an dem man lebte. Jemand auf dem Dorf hatte nur mit Mühe und viel Hilfe die Möglichkeit, einen Platz in einer anderen Zukunft zu finden als derjenigen, in der er sich befand. 

Kontinuität - Jazz echot es zzaJ

Jetzt heißt es: Nicht nachlassen, Hufi. Das Blog muss verzettelt werden. Es wär da auch was zu erzählen, zum Beispiel über den Echo Jazz, der gestern in Dreden über die Bühne gegangen ist. 1000 Preisträger - gefühlt. Für eben so was wie Aufnahmen. Ausnahmen? 

Musikindustrie soll ruhig machen. Mich wundert nur die neue Liebe des Jazzverbandes UDJ [Union Deutscher Jazzmusiker] zu dieser Veranstaltung.  [node:read-more:link]

Orbit machen Jazz, noch mit weniger Echo. Foto: Hufner

Das Leben ändern, nicht die Kunst

Das Leben ändern, nicht die Kunst. Foto: Hufner

Seit einiger Zeit wird immer wieder behauptet, dass die Menschen und die Künste nicht zusammen fänden. Man macht da gewiss Unterschiede zwischen den Künsten. Bildende Kunst und Dichtung gelten als nur bedingt problematisch. Bei Musik gibt es ein Riesendurcheinander. Musikvermittlung wird eingesetzt. Denn irgendwie müssen doch Musik und Menschen einander finden. Ist es wirklich so und ist es wirklich so schlimm? Edgar Wind und Adorno haben da ganz eigene Erfahrungen beschrieben.

Auf der Suche nach Information

ist [eigentlich doch] niemand, sagte neulich Claus-Henning Bachmann in einer Gesprächsrunde über den Status der Musikkritik zwischen Werbung und n och irgendwas. Das hat mich zunächst irritiert, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass es stimmt.

Bei Wikipedia nach "Information" gesucht, nicht nach Information. Sehr schön einige Zitate im Zitatenschatz der Wikipedia.

Medikament

-dung

Der Aufschrei war groß, aber das Gejammer blieb klein, als Marcel Reich-Ranicki die Annahme des Deutschen Fernsehpreise ablehnte: Vor einem teils ungläubigen Publikum, das sich in seiner glotzenden Einfältigkeit hinsonnte. Zaghaft schubste man den alten Mann von der Bühne mit dem Versprechen, öffentlich die Sache auszudiskutieren. Denn es gehe schließlich um Kultur und Bildung. Eine ganz erstaunliche Angelegenheit in dem sonst so komplett zur Verblödung tendierenden Medium, das Hans Magnus Enzensberger einmal ein Nullmedium nannte. Nur wurde nichts draus, aus der der Diskussion. Aus einer Stunde wurde eine halbe, aus der besten Sendezeit wurde Freitag 22:30 Uhr. Das ZDF hat damit offensichtlich seinen Kultur- und Bildungsauftrag für das restliche Jahr erfüllt. Ist doch alles Bestens, zumal niemand ernsthaft geschädigt wurde.

Denken am falschen Ende

Ende der Bildung

Die Schulbildung heute, so wie ich sie mitbekomme, wie sie sich also ereignet in Berlin; aber wohl nicht nur hier. EIne Katastrophe. Insbesondere in den Fächern, die so viel gelten angeblich wie Naturwissenschaften oder Krustenkunde. Man lernt die Herstellung von Glas. Man lernt den inneren Aufbau der Erde und wie alt sie ist und was Hoch- und Tiefland ist. Man lernt dergleichen auswendig, anders hat es ja keinen Sinn. Permzeit!

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