Kunst

Die Avantgarde – Return To Sender

Heute habe ich einen alten Satz Noten zurückerhalten, der bei Reinhard Schulz im Regal stand und jetzt ausgemustert wurde. Return to sender. Ich habe da die Einführungstexte nochmal gelesen meiner als "public domain compositions" genannten Selbstverlages. Da stand plötzlich dieser Passus von Günther Anders: [node:read-more:link]

Recht und Kunst II

Ich glaube, es gilt ein grundlegendes Missverständnis aufzulösen. Recht und Kunst kommen nicht zur Deckung. Gerade vorausschreitende Kunst ist häufig nicht mit Mitteln des Rechts zu fassen. Offenbar sind ja Kunstgegenstände wie das "Schwarze Quadrat" von Malewitsch oder Fountain von Marcel Duchamp nicht durch das Urheberrecht als Werke geschützt, so wenig wie John Cages 4'33". Aber, dass es sich um Gegenstände der Kunst handelt, die auch kommunikativen Einfluss hatten, also kunstgeschichtliche Relevanz haben, dürfte allgemein außer Zweifel stehen.

Punkt I – Kunst läuft dem Recht davon

Aber fällt damit nicht am einen Ende das Urheberrecht aus seiner Funktion. Das Recht schützt eben Urheber, aber der Schutzgegenstand, das Werk, ist mit den Mitteln der Sprache gefasst, damit es im Rechtssystem seinen Ort finden kann. Es wäre ja auch dumm, wenn das Recht nicht diskursiv wäre oder es jedes Mal neu erfunden werden müsste.

Rückfrage - Kronzeptkrunst

Das Problem mit der Kronzeptkrunst ist, altertümlich gesprochen, es fehlt entweder das Kronzept oder die Krunst in der Kronzeptkrunst. Ersteres bedarf nicht der zweiten, die zweite setzt das erste voraus, lässt es aber hinter sich. Es ist ein bisschen wie mit einem erklärten Witz. Sinnlos. [node:read-more:link]

Privattentate – Oder: Kann man mit einem Flugzeugträger Kunst machen?

Dilemma des modernen Netzbewohners: Er will seine Privatsphäre schützen und zugleich nach außen sichtbar sein.

Punkt 1: [node:read-more:link]

Künstler und Politik

„Ich kenne dieses Gesetz nicht und ich verstehe es auch nicht", sagte der Dirigent Gergiev, dem demnächst die Münchner Philharmoniker als Chefdirigent leiten soll und ergänzt. „Ich bin ein vielbeschäftigter Künstler.“

Das entschuldigt natürlich alles. Ich bin ein vielbeschäftigter Hausmann und kann mich ja auch nicht um allen Kram kümmern, schon gar nicht um Sachen, von denen ich keine Ahnung habe. Man muss sich da schon fragen, wie kann jemand, der so taub ist, ein Orchester von Weltrang leiten. Und noch eines und noch eines. [node:read-more:link]

Novalis und das Interesse

Bei der Lektüre von Aphorismen von Novalis tauchen einige ganz bezaubernde Gedanken auf. Sie sind für den Bildungsbereich durchaus fruchtbar. [node:read-more:link]

Das Ende der Kunst

Ich denke, das Ende der Kunst haben wir schon hinter uns gebracht. Mit der Kunst ist es vorbei. Es gibt natürlich noch die Kunstprodukte, aber sie sind nicht mehr Kunst. Denn die Kunst hat uns überwältigt in Form der Technik, der Technologie als solcher. Mir ist das heute nach der Lektüre eines kommenden Clusters von Gordon Kampe direkt ins Auge gefallen. Er verweist dabei auf die „Trinkhallentour“ dreier Musiker mit vorwiegend tiefen Klarinetten durch das Ruhrgebiet. Dort kommt es noch zu einer Unterbrechung des Lebens, die etwas unterbricht. [node:read-more:link]

Verzögerung des Glücks - das Verwerfen

Im Leben muss alles seine Ordung haben. Man verteilt sein Leben auf den Augenblick hin, wo eine Verzögerung eines Nutzens damit zu rechtfertigen versucht wird, eimal komme der Tag, wo der Gegenstand zum Nutzensglück fehlt. Mit der Menge des verschobene Glücks steigt die Anforderung an die Ordnung - oder man lässt sich eben davon nicht beirren und ordnet es durch Verwerfen. [node:read-more:link]

Newman für Arme

Wo ich eben bei Gursky war, bin ich ein paar Bilder später bei Newman. [node:read-more:link]

Recherche von Fotos

Bei der Suche nach einem geeigneten Bild, das ich für die nächste Ausgabe von taktlos verwenden könnte, stöbert man ja, gerade auch wenn das Archiv nicht hochstichwortig angelegt ist, ein bisschen umher. Umkreist mögliche Bilder anhand der Kameradaten etc.

Bei der Gelegenheit fiel mir ein Foto, gemacht mit der süßen "Xacti E6" von Sanyo, auf den Schirm. Es stammt von einer frühen Reise nach Schweden, Mitte der 90er Jahre. Ein Schnappschuss. Gursky für Arme. [node:read-more:link]

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