Musikleben

So viel Lob

Heute wurde mir von hoher Stelle bescheinigt, dass ich „die Wünsche, Bedürfnisse und Interessenslage der Bevölkerung in Deutschland kennen und zumindest den Fuß immer am Ball haben“ würde. Ich glaube, jetzt werde ich verrückt. [node:read-more:link]

Mister Fussball. Foto: Hufner

Kulturinfarkt? Kulturinfarkt!

Ein Buch macht die Runde und er hallt ein Aufschrei nach dem anderen durch das Land der Dichter und Denker. Vier Autoren, die alle von irgend etwas eine Ahnung haben, rühren die Kulturmacher auf „KULTURINFARKT“. Das Erstaunliche dabei ist, es handelt sich bei den Autoren ausnahmsweise nicht um Banker oder Politiker, sondern um selbst im Kulturbetrieb verankerte Menschen.

Die Reaktionen sind leider hilflos. Über alle Maßen hilflos. Zum einen handeln sie die Sache auf der persönlichen Schiene ab, die Autoren mögen doch zunächst in ihren eigenen Institutionen loslegen und ihre Wünsche und Vorgaben zunächst in den eigenen Institutionen verwirklichen. Der Vorwurf verkennt, dass die Autoren die Halbierung der Ausgaben für Kultur als Gedankenexperiment verstehen. Dabei, soweit verstehe ich das, gilt nicht das Rasenmäherprinzip. Mach mal platt und siehe zu, sondern vor allem um eine Prüfung, ob denn nun wirklich alles so und in dem Maße gefördert werden sollte, wie es jetzt der Fall ist.

Der Komponist im Studio

Im Nachhinein ein Psychogramm: Er hat sich geschlagen, aber nicht gut. Das Publikum war ein Hindernis. Das Gefühl, er werde geprüft. Bloß jetzt nix falsches sagen. Am Rande die Allwissenheit. Fragen sind unheimlich, verdächtig, man wehrt sie ab, statt sie zu beantworten. Er fürchtet die Tücke. [node:read-more:link]

Name-Doping

Verästelungen des Musikbetriebes durchforstet

Man könnte meinen, daß über die Musik des frühen 20. Jahrhunderts wirklich alles Wesentliche gesagt worden ist. Monographien über Komponisten, ihre Musik, ihre Ästhetik gibt es in rauhen Mengen. Doch Martin Thruns Studien zum Musikleben sind wirklich neu, einzigartig zumal, außerdem brillant formuliert. Thrun untersucht die sozial-, rezeptions- und institutionsgeschichtlichen Bedingungen, die zur Konstitution der Neuen Musik im deutschen Musikleben bis 1933 geführt haben. [node:read-more:link]

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