Musikpsychologie

Musikpsychologie und Einfühlung

Musikpsychologische Forschung leidet bekanntlich an dem Problem, entweder vollkommen esoterischen Fragen nachzugehen oder aber Gemeinplätze durch diverse Forschungsinstrumente auf empirischen Boden zu stellen. Und natürlich ist nicht die ganze Innung von dem Verfall ins Belanglose betroffen. Als man endlich die Quinten und Oktaven als Forschungsgegenstand genügend durchleuchtete, sahen sich einige dazu in der Lage, auch mal Musik als musikalischen Gegenstand zu begreifen. Man wandte sich also der Verarbeitung von Musik zu: Die einen nannten das Kognitionspsychologie, die anderen Phänomenologie der Musik. Aber irgendwie geriet auch hier das phänomenologische "hin zu den Dingen" Husserls zur plumpen Verdinglichung zumeist doch geistiger Schöpfungen. Gut, nun wissen wir, warum der "passus duriusculus" ein harter Gang ist. Aber wie die Relation zwischen Musik und Hörer im alltäglichen Lebens sich darstellt, dieser Frage stellte man sich nur sehr ungern. Hier setzt eine Publikation des Bremer Musikwissenschaftlers Günter Kleinen ausdrücklich an. [node:read-more:link]

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