Musikwirtschaft

Preisverfallen - Stalin-Orden für die Musikräte

Sie sind dem Preis verfallen. Das Bundesjazzorchester erhält den ECHO Jazz, Jugend musiziert erhielt den ECHO Klassik. Auf beiden Websites prangt jetzt ein hübsches (?) Logo mit dem Titel: Deutscher Musikpreis. Deutscher Musikpreis, das klingt aus den Ohren der Musikindustrie etwas anders, eher nach Stalin-Orden.  [node:read-more:link]

Gemeinsame Sache: Dieter Gorny und Hans Bäßler. Foto: Hufner

Neues aus dem Grand-Tokio-Hotel-Abgrund

Urheberrecht als musikalische Warenkunde

Das Gezerre um die angemessene Vergütung von urheberrechtlichen Leistungen will kein Ende nehmen. Seit einigen Jahren werden sogenannte Körbe zum Urheberrecht gepackt. Teilweise sind Ergänzungen und Korrekturen nötig, weil es Auflagen der europäischen Kommission gibt, teilweise werden diese Anforderungen genutzt, um weitergehende neue Ansprüche zu begründen. [node:read-more:link]

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Korb 2 geht zurück

Die Aktie Mensch

Die Zeiten haben sich grundlegend gewandelt. Zwar hat mein Vater vor 20 Jahren auch eine Aktie gehabt, aber es war nur eine und die war von einem Autokonzern, dessen Autos er nie gekauft hätte. Er berichtete gerne von den vor Ort stattfindenden Aktionärshauptversammlungen. Denn es gab Grillwurst und er konnte mal alle Autotypen testfahren. Ab und an gab es auch eine Dividende.

Als Kind vor 25 Jahren spielte ich gerne das Börsenspiel und ich liebte vor allem die Shell-Aktie der Form und Farbe wegen. Das wussten meine Mitspieler natürlich und so konnte aus mir nix werden – ich verlor grundsätzlich. Aber auch den Führerschein habe ich nie gemacht und sowieso meide ich verhäckseltes gegrilltes Fleisch. Als nun in meiner Umgebung zahlreiche Menschen wie die Lemminge auf eine infinitive Aktie zurannten, wurde mir bange. Hatte ich etwas falsch gemacht, haben gar meine Eltern und Geschwister etwas falsch gemacht mit mir? [node:read-more:link]

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Alternative Kulturfinanzierung

Musik:
John Cage: Präpariertes Klavier (unter dem Beginn des Textes liegen lassen)

Sprecher:
Das Gejammer um Werteverluste und Kulturerosionen ist in allen Feuilletons deutlich zu hören. Klar, worüber sollen die noch schreiben, wenn es keine sogenannten Kulturveranstaltungen gäbe. Eine komplette Gruppe von Journalisten müßte sich nach neuen Arbeitsfeldern umsehen oder, was vielleicht einfacher ist, den Begriff der Kultur neu verstehen lernen. Aber lassen wir diesen abseitigen philosophischen Blick in die Eingeweide mal beiseite, es soll jetzt nicht um singende Binden, jodelnde Kondome, Fußballstars als Tenöre und dergleichen gehen. Auch geht es bei dem Begriff der "Alternativen Kulturfinanzierung" nicht darum, statt mit Geld jetzt mit Bananen "die" Kultur zu finanzieren, obwohl dieses Verfahren bei der Vereinigung der beiden deutschen Staaten vor 10 Jahren durchaus funktioniert hat. [node:read-more:link]

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