Olaf Zimmermann

Der Kulturrat legt nach - Urheberrecht, nur nicht in eigener Sache

Zum Thema Sonntagsreden und Montagshandeln eine aktuelle Information des Deutschen Kulturrates - sozusagen in eigener Sache. Ergänzend zum Vortrag zuvor.

Urheberrechtsnovelle und andere Faxen

 

Heute hat offenbar wieder einmal der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages getagt. Im Zentrum standen Fragen der Privatkopie — erfreulicherweise auch einmal aus Sicht der Nutzer. Man muss es doch mal ganz offen sagen: Wenn keiner diese Werke hören und sehen wollte, dann hätten die Urheber aber auch nichts, rein gar nichts. Sicher gibt es unter den Urhebern welche, die meinen, sie beglückten einen. Doch Zwangsbeglückung ist an sich nichts so richtig Glücklichmachendes. (Details, siehe hier (Bundestag) oder hier (Institut für Urheber- und Medienrecht)).

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats hat die Faxen dickeApropos Glücklichmachen. Der Deutsche Kulturrat jammert, man zensiere ihn, wenn man ihm verbiete aus Mittel des Bundeskultusministerium Faxe zu versenden. Anscheinend geht es um etwa 500 Euro (und deren Ausbleiben), weswegen dann Zensur. Heute ist selbst das Zensieren wohl ein Dumpinggeschäft. Und, lieber Kulturrat, nie war es wohl einfacher sich gegen Zensur zu wehren. Es gibt doch noch die Portokasse und insbesondere Möglichkeiten des Sponsoring. Zum Beispiel:

Dieses Fax wird Ihnen präsentiert von Nivea, dem Seifenpartner der Deutschen Kulturrats.

Oderrrr:

Jung, willig und unbeugsam. Haarverlängerung. Diät-Pillen! Vialis, Ciagra. Alles online bei Ihrem Spamversender Nummer 1 - Niagara-Connection proudly presents The German Culture Council (a Kampeter-KulturBlitz Production).

Subscribe to Olaf Zimmermann

Angetrieben von:

Powered by Drupal