Politik

Was ich nicht verstehe, ist,

dass fast alle Kommentatoren in Film, Funk, Fernsehen und Flogs von einer Mehrheit „links“ von irgendwas sprechen. Ich komme da gerade mal auf 8,7 oder 8,8 Prozent. Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass es da eine Partei gab, die hieß „Die Linke.PDS“ oder „Die Linkspartei. PDS“. Aber vielleicht irre auch ich nur allein.

Aber was mich wirklich ärgert

das sind die Reaktionen, die angeblich von Wirtschaftsfuzzis kommen. Die seien bitter enttäuscht, erwarten Unklarheit etc. pp. So im Netz der tagesschau. Da fragt man sich, als gestandener Demokrat, ja was wollen die denn? Wollen die den Kaiser Wilhelm wiederhaben, oder einen zweiten Österreicher, der wo sagt, wo es lang geht. Denn selbst das noch ist fadenscheinig. Die wollen doch sowieso nur da lang, wo sie lang wollen. Politik habe zu folgen.

Analyse

Deutschland hat eine neue Protestpartei: die FDP.

Ihr Oberschlauen!

Unsterblich machen.

Einen Schritt zurück

Bevor man die Aphorismen in den falschen Hals bekommt, ist gestattet einen Blick zurück zu werfen. Man muss genau so wenig das Rad neu erfinden wie sich selbst alle Erkenntnis, wie sie sich im historischen Prozess ablagert hat, von Grund aus neu erarbeiten. Wozu sammeln sich denn sonst Erkenntnisse an. Gestern abend und heute früh mal wieder ein Buch zur Hand genommen, das 1992 erschienen ist: Oskar Negt / Alexander Kluge: Maßverhältnisse des Politischen. 15 Vorschläge zum Unterscheidungsvermögen, Frankfurt/M. 1992. Warum ich schätze, was die beiden schreiben, das ist offenbar. Negt und Kluge arbeiten nicht Politik auf an den Gesten ihrer bloßen Repräsentation. Politik ist Lebenszusammenhang — genauso wie Kultur. Doch diese Auffassung hat keine Konjunktur. Das zeigt sich nicht zuletzt an ganz offensichtlichen Entwicklungen und Arbeitsweisen.

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Zwei revolutionäre Aspekte:

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