Politik

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Unversehens in der Klemme

Unversehens in der KlemmeQuirinus brachte mich mit dem Titelblatt eines Stern aus dem Jahr 1999 drauf, “daß unsere sog. Demokratie 1999 endgültig (ein passendes Wort:) abgewirtschaftet hatte” [Quirinus]. Ja, aber …

Als es diese blöden Weblogs noch nicht gab, damals in Zeiten der Schreibmaschine und der Kopiergeräte, da führte ich wohl auch Buch zwischen 1986 und 1990. Dabei auch eine Ausgabe für '88 unter dem Titel “statt-roman” - so war das damals, als man jung war. Ein Bild aus der ZEIT mit der Bildunterschrift “Unversehends in der Klemme”. Tja, dachte man da noch, da schau her, recht so. Wenn man sich die Entwicklung der Kohl-Demokratie anschaut, wird man immer wieder gewahr: Der war immer kurz vorm Abkacken, aber irgendwie hat ers immer wieder packen können oder packen lassen. Noch kurz vor den ersten gemeinsamen Wahlen in Ost- und Westdeutschland hat niemand ernsthaft gedacht, dass es so weiter geht wie zuvor. Irrtum. Platsch, platsch, platsch. Bumm.

1961 – György Ligeti: Atmosphères für großes Orchester

Sensationen in der Luft

Ulrich Dibelius, ein wachsamer Begleiter der neuen Musik seit den 50er Jahren erinnert sich an die erste Aufführung von György Ligetis Atmosphères: „Die Uraufführung ... bei den Donaueschinger Musiktagen trug alle Anzeichen des Sensationellen. Denn diesem Grad von ,Destruktion' nach zehn Jahren fleißiger Konstruktion [Dibelius meint damit alle Formen seriellen Komponierens, eines systematischen Umgangs mit Tondauern, Tonhöhe, Tonlagen, Lautstärken usw.] hatte bisher noch keiner zu verwirklichen gewagt.“ Destruktion ist hier uneingeschränkt positiv gemeint: Als das Öffnen einer Tür in neue musikalische Gestaltungs- und Klangbereiche. [node:read-more:link]

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Musik und Verwaltung

Musik: Generique aus Ascenseur pour l’échafaud (Track 17 - frei bis 6 dann unter den Text vor 0:16 weggeblendet) [node:read-more:link]

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