Regensburg

Radi Radi

… sagt man in Regensburg, heute, gestern. Ab morgen: Rollmops, aber zacki-zacki.

Das erinnert mich doch glatt an meinen Konditor, der mich neulich auf den hl. Blasius hinwies, dessen Gedenktag am 3. Februar (katholisch) oder 11. Februar (orthodox) gewesen war (sein wird). Der heilige Blasius ist Patron von Dubrovnik, dem früheren Ragusa; der Ärzte, Musikanten, Wollhändler, Schneider, Schuh- und Hutmacher, Weber, Gerber, Bäcker, Müller, Maurer und Gipser, der Haustiere und Pferde; für eine gute Beichte; gegen Halsleiden, Husten, Blasenkrankheiten, Blutungen, Geschwüre, Koliken, Zahnschmerzen, Pest, Kinderkrankheiten und wilde Tiere.
Auf das volkstümliche Wunder der Heilung des Jungen mit der Fischgräte geht seit dem 16. Jahrhundert der Brauch des Blasiussegens zurück, wobei zwei geweihte Kerzen gekreuzt vor den Hals gehalten werden, was bei Halsschmerzen, Ersticken und anderen Halserkrankungen helfen soll. Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon

Das nächste mal, wenn es nötig sein wird, dann probiere ich das mit den Kerzen aus. So spare ich Praxisgebühr; mein Beitrag zur so genannten Gesundheitsreform.

Regensburg fällt durch

Blas dir einen, Regensburg.

Jedenfalls beim Kulturstadt-TÜV von 3sat dafür mit Pauken und Trompeten. Das meldet das KIZ:

Die Bewerbungsmacher setzten vor allem auf die mittelalterliche Altstadt mit ihrer historischen Architektur. «Statt Visionen und Aufbruchsprojekte für Europa zu entwickeln, klammert man sich an Begriffe wie Region und Heimat», heißt es in einer Pressemitteilung des Senders.

Nix gegen Heimat und so, wenn man es denn will. Dazu passt recht gut der Vorwurf des Althergebackenen, wenn Rutschky einmal sagte: “Heimat sei kein Ort im Raum sondern einer in der Zeit.” Mir Heimatlosem ist dies alles sowieso Käse (obwohl ich da schon meine, je älter, je besser — bei Käse). Der Harry in mir sagt, der Huflaikhan hat Recht.

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