die Musik

Das Ende ist der Anfang

So gehen gebildete Menschen miteinander um. Ein leider typischer Diskussionsverlauf für die Szene. Hoffentlich bleibt das nicht so.

Adagietto

Rettung naht

Es geschehen noch Zeichen und Zeichen. Keine Wunder, Wunder wären zu viel verlangt.

Kulturrat mal wieder soooo sozial

Der Deutsche Kulturrat spricht sich für den Vorschlag der Europäischen Kommission ausgesprochen, die Schutzfrist für die Rechte ausübender Künstler und Tonträgerhersteller auf 95 Jahre zu verlängern. Der Deutsche Kulturrat erachtet den Richtlinienvorschlag als einen positiven Weg zur Verbesserung der sozialen Lage der ausübenden Künstler. Na denn.

Schwestern beißen sich

Nicht alles ist GEMA, wo GEMA drauf steht

Nun zerren sich die Verwertungsgesellschaften gegenseitig vor den Kadi. Die GEMA ging gegen die niederländische Schwestergesellschaft BUMA/STEMRA vor und obsiegte.

Abschaffung der Künstlersozialkasse

Gestern berichtete der Deutsche Kulturrat über eine ungeheuerliche Entwicklung. Danach bestreben es einige Bundesländer, die Künstlersozialversicherung abzuschaffen oder zumindest zu reformieren. Hingewiesen hat mich darauf allerdings der Siggi Becker.

Der Deutsche Kulturrat schreibt: „Klammheimlich, versteckt in einer Empfehlung (Bundesratsdrucksache 558/1/08 vom 08.09.2008) zum 'Entwurf des Dritten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere der mittelständischen Wirtschaft (Drittes Mittelstandsentlastungsgesetz)' (>Bundesratsdrucksache 558/08) haben der federführende Wirtschaftsausschuss, der Ausschuss für Frauen und Jugend, der Ausschuss für Innere Angelegenheiten sowie der Finanzausschuss des Bundesrates mit den Stimmen der genannten Länder beschlossen: 'Der Bundesrat fordert, dass die Künstlersozialversicherung abgeschafft oder zumindest unternehmerfreundlich reformiert wird.' [node:read-more:link]

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Offene Kunst verdampft an sich durch ihre neugewonnene Bratwurstigkeit

Das von mir hochgeschätzte musikalische Feuilleton der Berliner Zeitung wartet in all den zahlreichen Besprechungen von musikalischen Ereignissen immer wieder einmal auch mit noch tiefergehenden Erläuterungen auf. Peter Uehling und Wolfgang Fuhrmann sind wunderbar präzise in ihren Berichten und ich lese sie immer gern - weil ich die Konzerte leider selten selbst besuchen kann.

Keine Experimente oder Die Versuchsanordnung

Es gehört zum Wesen und Kultur und Kunst, dass man experimentieren muss. Experimente kann man notfalls etwas kalkulieren, der Ausgang aber soll offen gestellt bleiben. Heute experimentiert man an Kultur, Kunst und Kind, das Ziel und Ergebnis stehen aber schon fest. Ob es es sich um die Initiative „Jedem Kind ein Instrument“ im Ruhrgebiet handelt oder „Primacanta“ in Hessen. Das Experiment richtet sich nicht auf Kultur, sondern auf den Menschen. Essen wird Kulturhauptstadt, also werden Kinder im wahrsten Sinne des Wortes zum Feiermaterial instrumentalisiert.

In Hessen wärmt man die 50er Jahre wieder an und fährt im Spruch- und Fahrwasser eines Felix Oberborbeck, der an der pädagogischen Hochschule Vechta ab 1949 das Ziel ausgab, dass ganz Friesland [node:read-more:link]

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Vermitteln, vermitteln, vermitteln

David Eschmann. Foto: Hufner

In zwei aufeinanderfolgenden Sendungen hat sich taktlos, das musikmagazin der neuen musikzeitung und des Bayerischen Rundfunks mit der Situation der Neuen Musik in Deutschland beschäftigt. Im November ging es in Karlsruhe um die Frage: "Neue Musik im Off?" - welche Rolle spielt neue Musik im Konzertleben und in der Öffentlichkeit. Jetzt, im Dezember, ging man der Frage nach: "Neue Musik am Tropf?" und spielte auf die großartige Initiative der Bundeskulturstiftung "Netz Neue Musik" an, die insgesamt 11 Millionen Euro an ausgewählte Initiativen und sich selbst verteilen konnte. Das ist wie ein Lotto-Jackpot, wenn man ihn allein bekommt. Über die Projektzeit verteilt sind es aber pro Nase und Bundesbürger 5 Cent, die er und sie der Szene schenkt.

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