Bologna

Ideologie als Wahrheit – Die Vernichtung der Differenzierung

Wir leben heute in Europa in einem Zeitalter der Extreme, ich hatte es neulich schon mal konstatiert. Zum Extremismus unserer Zeit gehört es, Differenziertheit als Schwäche zu kennzeichnen. Die Dinge müssen auf Schlüsselbegriffe und  -sätze und schließlich -gesetze heruntergebrochen werden. An der Bildungsdebatte der letzten Jahren sieht man es deutlich. Es gibt nur ein entweder oder oder! Bildung wird zwischen Wissen und Kompetenz zerrieben. Ein Beispiel, man kann die Leher/Schüler-Beziehung auf eine Beziehung setzen, die das Gefälle vorschreibt nach schwarz/weiß-Muster. [node:read-more:link]

Wenn schon Bologna, dann richtig.

Dann war das noch die Idee der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, dass den Bachelor-Absolventen im Fach Psychologie auch der Master-Studiengang offenstehen sollte. Schaffen die Unis aber nicht - und das grenzt an Studienbetrug.

Man fragt sich dann doch: 6 Semester Psychologie, vollgpfropft mit wenig Studium und viel Prüfungen: wie soll das gehen, was soll dabei herauskommen. In anderen Fächern ist das sicher nicht viel anders. Heute noch ein Rätsel, auf welchem Mist das gewachsen ist. Es ist so absurd: [node:read-more:link]

Tiefschulreform

Das ganze Problem steckt darin, dass die Anforderungen in die Zeit der höfischen Bevormundung zurückgefallen sind. Mochte in den 60er Jahren der Reformprozess noch von unten kommen, den Studenten nämlich, und wehrten sich die Professoren dagegen, ist es heute umgekehrt. Der Reformprozesse kommt von oben, die Professoren wehren sich nicht und die Studenten dulden es. Sie sind ohnehin politisch solange irrelevant wie sie sich nicht selbst als Agenten der Forderungen formieren. [node:read-more:link]

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