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Aufruf zu respektvollem Umgang mit Musik

Soeben in den De:Bug-News entdeckt. Das Label !K7 versucht wieder den Zustand es Respekts zwischen Musikhersteller und -konsument herzustellen. Die Argumentation scheint mir sehr begründet, sachlich und vernünftig. So könnte es auch gehen. Man muss nur wollen.
Mit Musik lässt sich vielerlei anstellen. Man kann sie hören, einmal, zweimal, immer wieder. Man kann dies allein tun oder mit Freunden. Man kann seine Lieblingsmusik auch verschenken. Dann bekommt man vielleicht selbst Musik geschenkt, solche, die man noch gar nicht kennt und auf die man sonst nie gestoßen wäre. Dann kann man sich tagsüber im Plattenladen, zuhause oder abends im Club darüber unterhalten. Denn Musik ist Kultur. Und Kultur ist Leben.

Deshalb erscheint fortan ein neues Logo auf den !K7-Veröffentlichungen: „NO copy protection – respect the music.“ Damit klar ist, dass man eine der CDs gekauft hat, die man so nutzen kann, wie man es möchte. Und damit klar ist, dass gute Musik einen Anspruch hat – den Anspruch, mit Respekt behandelt zu werden.

„NO copy protection“ ist ein Zeichen dafür, dass es eine wechselseitige Loyalitität zwischen dem Käufer und dem Label gibt. Das alte Lied vom wechselseitigen Geben und Nehmen bekommt eine neue Strophe: Copy protection kills customer relationship. Und mit „NO copy protection“ einen neuen Chorus. Denn nur derjenige, dem Respekt entgegengebracht wird, nimmt selbst Rücksicht. Musik ist wertvoll. Wer sie liebt, behandelt sie dementsprechend: mit Respekt. Vertrauen ist gut. Nichts ist besser.

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