Texte fürs Blog

Blog Donphonso

Erstaunlich, manchmal könnte man meinen, die Blogs seien endlich doch im Internet angekommen. Fehlen nur noch die zehn ganz legalen Traffictricks.

Aber das stimmt so nicht. Blogs sind schon seit wenigen Wochen im Internet zu beobachten. Ich persönlich kenne auch schon zwei oder drei. Aber ich habe auch gehört, das Thema sei in ein, zwei Wochen durch. Dann hat sich wieder nichts geändert.

Wer nun denkt, das ist jetzt aber ein dummer Text, der hat ganz recht. Manchmal gehen einfach die Färde mit mir durch. Heute gibt es übrigens Brot zum Abendrot. Guten Tag.

Jetzt aber mal Ernst. Das Internet ist langsam wirklich zu voll. Und zwar nicht mit kleinen Sites sondern mit großen und mittelgroßen. Sie sind Ablenkungsseiten, wirken, wenn man Verschwörungstheorien mögen wollte, wie von langer und ferner Hand eingerichtet. Röhrende Diskurshirsche sozusagen. Wäre nicht weiter schlimm, wenn sie nicht einfach die Durchsetzung anderer Titel behinderte.

Gibts im richtigen Leben auch. Das Feuilleton der FAZ beispielsweise. Ist zwar auch noch gut, aber eigentlich müsste es woanders angesiedelt sein. Dadurch kommen viele Kulturinteressierte auf die falsche Bahn und müssen auch noch den blöden Klamauk der anderen Ressorts mitlesen. Hinter vorgehaltner Hand sagen zwar alle, dass sie das niemals täten, aber man kennt die Hände, die auch gerne selbige für sich ins Feuer legen würden.

Spreeblick, keine FAZ, aber Rummelplatz, wäre manchmal auch so ein Fall, ist aber viel zu unterprofiliert. Ich denke da an andere Teilnehmer. Blonphonso gehört da nicht hinein und gehört da doch dazu.

Was will der Dichter damit sagen. Alles zu eng hier. Und wo Platz ist, da ist nur selten einer, was auch nichts macht. Im Gegenteil. Man müsste noch einmal Caudwell hinzuziehen, der im Teil über Lawrence eine wichtige Bedeutung in der Kunstentwicklung dingfest macht.

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