Texte fürs Blog

Britney Spears - jetzt doch mal ein ernstes Wort

Geht ja auch durch die Blogs, aber genauso duch die Zeitungen. Britney Spears Auftritt bei den mtv-music-video-awards. (MTV, was ist denn das, fragt man da vielleicht, gibt es da überhaupt noch musik-videos - und man weiß nicht einmal, wo man die Betonung hinlegen soll, scheint geradezu alles so absurd.)

Nachdem zunächst eine Art Schadenfreude durch die Beiträge wimmelte, summte es dann nach Verschwörungstheorien um am Ende etwas von "Insider-Geschwätz" ("sie schäme sich") hinauszutragen. All das eine sehr unglückliche Wendung insgesamt. Ich würde einfach sagen: So etwas macht man nicht. Das ist eine Sache für die Staatsanwaltschaft, hier wird ganz offensichtlich auf Kosten einer erkrankten Seele und eines kranken Körpers viel Geschäft gemacht. Das ist alles andere als witzig.

Kommentare

Scheinbar scheint bei ihr jegliche Intelligenz flöten gegangen zu sein. Aber vielleicht braucht sie ja auch einfach nur Kohle, um ihren Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Wer weiß das schon. Traurig ist der Abstieg von ihr dennoch.

Wobei das Wort "Lebensstandard" gleich in vielerlei Hinsicht absurd ist.

Britney Spears Angriff auf die Urteilskraft. Hm. -- Noch mehr hmm.

Ja, so könnte man das gerade sagen. Wenn die Frau Spears wirklich Actor wäre, dann könnte man ihr den ganzen Jammer um die Ohren hauen. Doch das zweifle ich an. Ist auch nicht anders als bei Tokio Hotel oder dem meisten Filmmusik-Gedönse. Das ist funktionale Musik bei der Spears und das ist funktionales Gehampel bei der Spears, da ist kein Funken von irgendwas drin, was man früher mal menschliche oder künstlerische, zu schweigen von einer etwaigen ästhetischen, Regung hätte genannt haben können.

Mein Mitgefühl hält sich aber auch in Grenzen, andererseits. Sie ist ja nicht nur Opfer ihrer Musikkultur.

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