Texte fürs Blog

Das Leid der Musiker …

... ein schicker CD-Koffer.
<%image(20040529-cd-15.jpg|450|338|Bühne frei für Musik.)%>

Kommentare

Das Leid der Musiker ist ja eigentlich nicht die CD, sondern die Scheißkopiererei. Mal sehn, wie sich die Musikindustrie in den nächsten Jahren wandeln wird.

Das ist eine gute Frage. Von mir aus kann sie ihren Ausschuss (hihi) verringern. Wenn ich sehe, wie viele CDs in Musikredaktionen landen, dann fragt ich mich immer: Wer, um Himmels Willen, will und kann das überhaupt hören, geschweige denn bezahlen.

Bei den Herren, die die im Foto erwähnten CDs verticken, handelt es noch nicht einmal um Majors. Die CD hat da eher die Funktion der Dokumentation und der Erinnerung. So wars früher bei mir auch: Wenn ein Live-Konzert gut war, nahm ich gerne noch die CD vor Ort mit und wenns hübsch war, auch ein T-Shirt.

Zum Thema Privatkopie plane ich noch einen Text hier vor Ort. Es sind mindestens drei sehr komplexe Texte zu diesem Thema in der “Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht” erschienen. Im Wesentlich plädieren sie dafür, die Möglichkeit auf “digitale Privatkopien” komplett zu kippen. Schon aus Gründen der Rechtssicherheit: Wenn es ohne Ausnahme verboten ist, ist klar, was das Gesetz erlaubt und was nicht.

Was ich an den dort verbreiteten Thesen so interessant finde, ist die Frage, was mit dem “Werk” als dem Gegenstand des Rechts passiert, warum man überhaupt zwischen analog und digital unterscheiden möchte. Ein Song von Madonna oder ein Komposition von Helmut Lachenmann bleiben “Werke” in beiden Fällen. Aber, wie erwähnt, dazu ein ander mal mehr. Mich juckts da schon seit Wochen.

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