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Data spielt Sextett zu viert

Durch meine lokale Abwesenheit, die keinen interessiert, lugen Löcher im Kalender. Das soll ein Ende haben, auf der Stelle, wenngleich nichts anliegt. Außer der heutigen Folge von Star Trek - Das nächste Jahrtausend (-jahrhundert, ja was denn nu). Ein Konzert im Sternengleiter mit dem lebendigen Computer Commander Data, der wie immer natürlich einige Dutzende an Geigern in sich programmiert hat. Heifetz und Kollegen. Mozart sollte es geben, gab es auch, im Quartett mit integriertem Solisten (nämlich Data). Große Sache das, feiner Konzertsaal - schön leise so ein Warp-Antrieb. Umschnitt, Schnitt und Schupp, Gelaber oder auch nicht, dann wieder Musik. Data ist ein Genie: Er zusammen mit den drei anderen waren bei Brahms gelandet. Aber eben dem zweiten Satz aus dem Sextett opus wasweißich (16?, 18?). Da hilft zwar auch kein Heifetz, wenngleich man einen Kollegen sich wünschte. Da fehlen eben ein zweites Cello und eine weitere Viola.

Ist aber auch toll, dass in Zukunft unsere alten Meister Gehör finden durchs Universum hindurch. Überhaupt ist an diesem Sternengleiter interessant, dass Radio und Fernsehen keine Rolle mehr spielen, aber wie der Doktor in der anderen Serie Arien geträllert werden mit Seven of Nine sogar im Feingehörsbereich. Das Diskogeschubse bei Orion dagegen ist irgendwie floppig. Die würden, wie man weiß, keinen solchen Oldie-Sender einschalten, damals, in der Zukunft.

Na egal, ist natürlich bloß die blöde dumme Besserwisserei mit so einem Blick. Bin dabei selbstverständlich eingeschlafen.

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