Texte fürs Blog

Die Nacht der Armen

Mit Trakl bis Weihnachten durchhalten:
Die Nacht der Armen

Es dämmert!
Und dumpf o hämmert
Die Nacht an unsre Tür!
Es flüstert ein Kind: Wie zittert ihr
So sehr!
Doch tiefer neigen
Wir Armen uns und schweigen
Und schweigen, als wären wir nicht mehr!

Und gleich noch eins drauf:

Nachtlied

Triff mich Schmerz! Die Wunde glüht.
Dieser Qual ha# ich nicht acht!
Sieh aus meinen Wunden blüht
Rätselvoll ein Stern zur Nacht!
Triff mich Tod! Ich bin vollbracht.

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