Texte fürs Blog

Dunkel

wirds jetzt abends frühe. Aber auch mein Monitor will sich wohl verabschieden. Er zuckt unregelmäßig selten und das Bild fällt kurz zusammen. Und gerade das erste mal für ein paar Sekunden. Meine alte Röhre schwächelt offenbar … Wo soll das nur enden?

Brutzel

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Kommentare

Ich tu mal ganz vornehm, überhör das mit der alten Röhre und sach nur, daß
meine Festplatte sich demnächst verabschieden wird. Headcrash. Heute hätt ich nen PC mit allem Drum & Dran für 150 € kriegen lönnen. War aber nich drin. Hartzcrash.

ich hab gestern einen verkauft für 150€. so was.
dann wird es aber zeit für einen flachen, bruce. bitte achte auf qualität und kauf keinen scheiß. belinea 101715 (17'') und 101905 (weiß) bzw. 101906 (silberschwarz) haben derzeit ein sehr ordentliches preisleistungsverhältnis.

Da müssen höhere Mächte ihre Hand im Spiel haben:

„Aber man darf annehmen, daß die Physikerin am Pult es gar nicht darauf abgesehen hat, eine http://www.faz.net/s/RubAC8... kritische Masse zu erzeugen und jene Energie freizusetzen, die auf Volksversammlungen aus der bloßen Tatsache der Reibung entsteht.“

Wunderbarer Text übrigens. Lesen lohnt sich. [Linkformat korrigiert, MH]

Hmpf, war das mein HTML-Analphabetismus?

Nene, Postmeister, nene. Hier, in den Kommentare geht HTML nicht. Man gibt nur die Linkadresse ein. Aus. Punktum. Schnickschnack. Obwohl, eigentlich müsste ich den Link zum Text der FAZ rausnehmen. Denn von der FAZ distanziere ich mich nun wirklich, vor allem total und dann auch implizit inhaltlich. Ich muss jetzt erst mal den Text überprüfen - inhaltlich!

Die Zeiten sind dürftig. Da ist es fast schon Luxus, sich von einer Zeitung total zu distanzieren, die unabhängige Redaktionen und ein paar erstklassige Autoren hat, die manchmal Texte mit mehr als 99 Zeilen veröffentlichen dürfen. Eine partielle Distanzierung muss reichen.

(Eigentlich glaube ich ja sogar, dass man die Anstrengung der Distanzierung überhaupt nicht auf sich zu nehmen braucht. Perfides Geschreibe und Gerede distanziert sich ganz von allein.)

Und wie ist die Überprüfung ausgefallen?

Also, das fordert jetzt doch einmal einen klaren Ausspruch zur F.A.Z.. Die geht mir seit dem Studium auf den Geist. Man hält ihr immer zugute, dass sie ein exzellentes Feuilleton habe auch wenn sie politisch und wirtschaftlich vollkommen panne sei. In der Tat steht da nicht selten großer Riesenquatsch. Soll es auch, darf es; bittebittegerne.

Ich habe mich aber immer gefragt, wie kann es sein, dass halbwegs vernünftige Leute für so eine Zeitung dann schreiben können. Wie kann es sein, dass die diese Zeitung auch noch aufwerten. Die einzige Erklärung ist: Geld (einerseits) und Autonomie (andererseits). Man darf eben noch mehr als 99 Zeilen schreiben. Das ist eine Seltenheit - man darf es aber auch in der neuen musikzeitung.

Also: Ich fände es jedenfalls besser, wenn die „guten“ Schreiber der F.A.Z. sich woanders austobten. Mir jedenfalls läge es quer, wenn ich für die F.A.Z. schreiben würde. Ich arbeite schließlich auch nicht das Kulturprogramm für die CSU aus. Und selbst wenn die CSU das beste Kultur-Wahlprogramm hätte, es passte nicht zum Rest des Programms und wäre damit nichtig: ein Widerspruch in sich.

(Mei, so komme ich gar nicht zum Lesen dieses Textes da - mir geht die Wahl auch langsam auf den Keks.)

Ach: Und zu Semmel. Dann käme ich von Belinea (106050 oder 105060) zu Belinea (XXXXXX). Also mein Belinea (Fotto: http://www.kritische-masse....), Quiri, Röhrenmonitor hat jetzt gut acht Jahre auf dem Buckel. Meine Lobeshymne findest du hier: http://www.kritische-masse....
Noch lebt er ja doch, himmelarschundzwirn!

Ich verstehe ja, dass man für so eine Zeitung nicht schreiben will. Und sich konsequenterweise über die aufregt, die es doch tun.

Aber ich fürchte, man bringt sich um zu Vieles, wenn man alles Gute, das in innerem Widerspruch zu seinem Kontext steht, als kontaminiert betrachtet. Man muss ja nicht gleich die FAZ abonnieren, CSU wählen oder ähnlich perverse Dinge tun...

Nein, „kontaminiert“ würde ich nicht sagen. Ich bedauere nur, dass sich neben der FAZ kein zweites so „bdeutendes“ Feuilleton im deutschen Printbereich etabliert hat. Irgendwann wird jeder taz-autor zum faz-autor. Aber jetzt genug gejammert.

Agreed. Das ist wirklich bedauerlich.

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