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Formel 1 - Das Rennen

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Jochen Rindt (alias Bruder A.) und mutig Emerson Fittipaldi (alias Bruder J.) entspannt im Kampf um den Sieg. Der kleine Huflaikhan kurz vor der Raserei.

Kommentare

Oh wie ich die Carrera-Jungs beneidet habe. Ich hatte nie eine. Nur so 'ne öde MATCHBOX-Superfast-Bahn mit Sprungschanze und Looping. Da haben wir irgendwann die Autos angezündet und brennend runterfahren lassen und solchen Blödsinn. Dein Hosenträgerbruder sieht aus wie ich damals. Jahrgang 57? 58? 59?
Und dich hamse nich mitfahrn lassen!

In der Tat Jahrgang 58, der andere 55 und ich 64. Die mussten sich also mit so einem Kleenen rumplagen. Mitfahren durfte ich später erst. Ich bekam irgendwann meine eigene Bahn, eine von Faller. Bei jedem Besuch meines Opas durfte ich dann ein Matchbox-Autor erwerben. Das waren eben noch Zeiten, in denen man als kleiner Mensch auf dem Schoß der Mutter im Auto sitzen durfte, Rückenstützen gab es auch nicht. Autogurte waren fest arretiert ....

Das war übrigens eine Bahn später mit automatischem Rundenzähler etc. Darfür gab es bei uns keine elektrische Eisenbahn und keine Dampfmaschine zum Selberheizen. Letzteres würde ich dir geradewegs zutrauen.

Herzlich, M.

Klar. Mit 6 hab' ich meine Märklin H0 von Omma und Oppa zu Weihnachten be.com. Irgendwann später auch eine echte Dampfmaschine. Dann der Kosmos Chemielaborant und der Kosmos Radiomann. Da könnte man heute keinen mehr hinterm Ofen mit hervor locken.
Aber - Aber! Mit 13 dann die erste Gitarre.

Da magst du richtig liegen. Es waren andere Zeiten (unsere Familie sammelte Fischer-Technik statt Kosmos). Man muss dazu eben auch sehen (ich will das lieber nicht bewerten), dass es nur zwei Fernsehprogramme gab (+ Dritte und Nachbarlandsender - bei uns DDR 1), die auch erst nachmittags loslegten und gegen 24 Uhr aus waren, dann Testbild - auch was, was verloren gegangen ist.

Dennoch, ja, sogar Bausätze habe ich mir zukommen lassen, z.B. für den Bau eines Dulcimers. Auf einem Flohmarkt ein alter Sperrholzkasten für eine Geige, den ich zum moblien Strobass umwidmete und zu Benny Goodmans “Carnegie-Hall-Concert” [Swing, swing, swing, swing] hinzuimprovisierte.

Zur Gitarre hatte ich leider nie ein Verhältnis bekommen, die spielte (schlugen) der Vater und die Schwestern. Das hinderte mich allerdings nicht an der Umwidmung des Elektromagneten aus Fischer-Technik zum ersten Tonabnehmer für das Dulcimer, verstärkt über den Mikroeingang des Kasetten-Rekorders. Wahnsinn ...

Die Elektroautos sind schon eine coole Sache. Früher habe ich auch gerne gegen meinen Bruder gespielt :-)

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