Texte fürs Blog

GEMA und Marketing

Voller Freude berichtet die Presseabteilung der GEMA, dass die GEMA nun einen Marketing Direktor hat.

Bereits im April 2006 hatten Vorstand und Aufsichtsrat der GEMA eine neue Unternehmensstrategie beschlossen, die dem Marketing als Erfolgsfaktor für die GEMA eine zentrale Bedeutung zumisst.

Ehrlich gesagt, da rätsele ich doch sehr. Wozu? Wozu braucht ein Inkasso-Unternehmen ein Marketing. Was wollen die den vermarketicken. Autoren?

Man liest, dass man „insbesondere auch das Image der GEMA neu“ ausrichten möchte. Will man das verschönern? „Reich, aber sexy?“ Da passt die andere Meldung ja gut: „Kampf gegen Webradiopiraterie - GEMA macht Schadensersatzforderungen geltend :: Mit 50 aktuellen Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen gegen illegale Webradiobetreiber verschärft die GEMA den Kampf gegen Musikpiraterie im Internet.“ Aber das war ja davor ;-)

Nachtrag: Ich habe die Nacht schlaflos darüber nachgedacht. Doch, die GEMA braucht ein Marketing-Macker. Ihr Kunde bin ja nicht ich, sondern ist der Autor, der Komponist, der Bearbeiter. Für die ist die GEMA größtenteils ein undurchschaubarer Monolith. Imageverbesserung nach innen wäre daher unbedingt angesagt. Fürs Grobe gibt es den Vorstand.

Kommentare

Manuelles Trackback (schwedisch):
http://copyriot.blogspot.co...

Yippieh!

Unique KuLTuR-BLoG goes Smörebröd ;-)
(bäck to Höhner)

Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn die GEMA etwas bekannter wird. Es könnte sein, dass dann das ruabkompieren etwas abnimmt. Vielleicht....

Die Betonung liegt auf „vielleicht“. Und ich würde sowieso dafür plädieren, den Umfang und die Art und den Gegenstand der sog. Raubkopien ganz genau zu differenzieren. In der GEMA sind ja auch sonst die Werke nicht alle „grau“.

Stimmt, das ist ja man 'nen Ding, wie ist nur dieser holde Betrieb der Tantiemensauger bisher ohne ausgekommen?

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