Texte fürs Blog

Gemüse und scharfes Öl (Hausfrau I)

Lange wäre es mir nicht im Detail eingefallen, so etwas zum Thema eines Eintrages ins Internet zu machen. Kochen ist was für Männer oder für Frauen, die meinen, dass man kochen können muss. Da quellen gewisse Küchen(-Schränke) schon mal über mit den verschiedenen Ölen und Ketschups, mit so manchem Pulver (Curry, Tee), mit tausend Sorten Zucker und Salz (gestoßen, geschüttelt, genießt).

Herzhafter Pfannekuchen

Und warum ich also so etwas nicht mache? Weil ich nicht mal weiß, ob eine Tomate Gemüse ist. Bei Oliven wäre ich mir sehr im Zweifel und Schafskäse (egal wie alt) ist wohl eher auch kein Gemüse, sowenig wie ein geschlagenen Ei. (Obwohl mit dem Teig hatte ich nichts zu tun.)

Persönlich finde ich beim Kochen vor allem eines wichtig. Die Beobachtung. Ich könnte Minuten damit zubringen, zu sehen, wie fast nichts passiert. Oder was anderes - wie erwähnt kochen ist nix für mich - das langsame, ungeübte Schnibbeln von Gemüse für eine Gemüsesuppe. Sellerie: Aaahhwieschön. Möhre: wunderbarundlecker; Lauch: Wie das herrlich kitzelt; Petersilie (am Ende); Kartoffeln: zart und gemütlich wie sie sein können. An sich riechen die im Vergleich weniger. Naja und dann also so Sachen wie Knoblauch oder Pfefferoni. Das kann fast nicht langsam genug gehen. Es kommt freilich auch auf den Rücken an. Der muss natürlich mitmachen, ebenso der Erste-Hilfe-Koffer mit frischem, gereinigtem Eigenblut.

Ach, ich kürze ab, ich gehe jetzt zum scharfen Öl über. Tschüss.

Kommentare

Die eine anarchistische Olive da ganz rechts, die hat besonders gut geschmeckt.
Oder war diese Choreographie tief künstlerisch interniert intendiert?
Neue Musik auf Pfannenebene, oder so?
Dem Chaos eine Tomate gebend?
Der Blick auf den Welt durch ein Knoblauchstück?
Und überhaupt die Frage:
Ist die Erde eine Scheibe, eine Pfannkuchenscheibe gar?
Brodelnd an den Rändern, träge blaß-fließend im Zentrum und dennoch wohlschmeckend?
Leben wir nicht alle irgendwie nahe dem Verdautwerden?

*Blahblahblahlaberfasel

Haha. Jaja. Jetzt tue ich es erst bemerken. Die Szene erinnert mich an Kunstschüsse beim Billard.

Jetzt habe ich aber noch was besseres gefunden.

Double Rubik's Cube via Koreus

Das sind alles gute Fragen, Pepa. Ich finde, man soll sich ihnen stellen, immer und immer wieder und nicht vor ihnen fliehen wie ein Tropfen Wassers auf einer heißen Herdplatte.

Oh Du mein Held!

Genau. Im Widerstand (Blahblahblahlaberfasel)liegt die Fährte zum Verdrängten. Täglich 1 (eine) gänzlich unerwachsene Frage zum soseienden Dasein und schon wird man schlipsinkompatibel. Die anarchistische Olli ist übrigens von attraktiven Tomätchen umgeben, während die anderen offensichtlich verschwimmen.

Kube den Rubiks und Dir werden die Tomädchen zu Füßen liegen.

Mit Rubiks Pfannekuchen in scharfem Öl.

Kubste Mädchen rubt die Pfanne.

:-)

HuPe-Kollecktiff prautlieh priesänts
*trommelwirbel*

Die Chefschote.

*appleausappleaus*

Und ein Tomädchen!

Gravitiert das Tomädchen zur Schote
rubriziert oliviert das Gelass.

Klingt nach dem 1.116. Vers in einem Düsseldorf-Epos über die Zukunft des Jazz.

Wooow!

War lecker.
Aber ob die uns mit unserer Knoblauchfahne heute noch irgendwo reinlassen?

Ganz Berlin ist eine Knoblauchfahne, bittesehr ;-)

Ja, war lecker, trotz der fast steif-militärischen Anordnung der runden Dinger auf dem heißen Teig. :-))

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