Texte fürs Blog

Georg Lukacs

Weil der Schockwellenreiter gestern auf Lukacs' 120. Geburtstag hinwies. Vor einigen Jahren gab es einen kurzen Ausflug in die Bildende Kunst, sehr unter dem Eindruck von Kapielskis Kunst. Ich machte ihm eine Hommage unter dem Titel „…“

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Der Titel ist übrigens das Rätsel. An sich ist das Kunstwerk hier eine Verbildlichung des Titels eines Aufsatzes Adornos. Welcher Aufsatz ist gemeint?
Einschub: Im Gegensatz zu Kantels Apologie von „Geschichte und Klassenbewußtsein“ hat mich mehr der frühe Lukács interessiert. Die „Theorie des Romans“ vor allem. Und der Satz aus der Heidelberger Ästhetik: „Es gibt Kunstwerke wie sind sie möglich?“ ist immer noch einer der besten, die jemals formuliert wurden.

An der Uni Gießen gab es übrigens einen netten jungen Mann, A. Höschen, der ziemlich an Lukács dran war. Mit ihm stritt ich mich gerne und oft. Außerdem war er ein fieser Abwehrspieler beim Fußball, Sonntag nachmittag. So eine Art Schwarzenbeck der Philosophie.

Kommentare

Das sieht doch ganz nach einer erpressten Versöhnung aus.

(„Sieht doch jeder“, würde ich jetzt gern hinzufügen, muss aber gestehen, dass ich die Antwort nicht meinem Philosophiestudium, sondern Google verdanke.)

Sehr richtig. Das ging mal wieder viel zu schnell. Solche Rätsel mache ich nur noch, wenn google mal down ist.

Die Verdinglichung des Bewusstseins

Die Menschen haben sich verrannt und in ihrer Hast und Eile ihre Seele verloren. Herzen sind zu Steine geworden aus Geldgier, Gram und Not. Menschenleiber werden zu Schaufensterauslagen. Autohupen tönen durch die verzweifelten Schreie der Armut, und beim „Schnäppchenjagen“ vergisst man das traurige Schicksal der Obdachlosen.
Discotheken, Kinos und 1-Euro Läden sind die heilige Dreifaltigkeit der gegenwärtigen Kultur, sind die Zeichen unserer Zeit, in der wir nicht leben und nicht sterben können.
Wo liegt der Ausweg aus diesem Jammertal?

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