Texte fürs Blog

Hörfunkdirektor Romann

Mit den „selbsternannten Kultur-Ajatollahs“ waren jene groben Klötze gemeint — und die gibt es auch unter den Klassik-Freunden — auf die bekanntlich ein grober Keil gehört.
Zu denen gehören Sie offenkundig nicht. Deshalb bedauere ich es, dass Sie sich von meiner verbalen Selbstverteidigung persönlich angesprochen fühlen. Es liegt mir fern, Sie zu beleidigen.

Die andern aber kann man beleidigen, nicht wahr Herr Romann. Wozu ist man schließlich Hörfunkdirektor — und ich möchte lieber gar nicht wissen, auf welchem Weg Sie in diese Position kamen.
Sowas schreibt er, der Romann, unser Mann, Freund und Helfer beim NDR. Man kanns nachlesen beim GANZEN Werk. Der Sprecher der Initiative fragt da ganz recht: Wen meint denn nur der Romann mit seinem Bezug auf die selbsternannten Kultur-Ajatollahs? Der Romann, der sich schlecht hinter Lessing zu verstecken traut und auf das Elend seiner Hörer baut. Na, wenn er so weiter macht, hat er bald die Hörer, die er will. Dann kann er, der Romann, endlich glücklich sich schätzen, dass er mit der Gewalt seines Apparates den größtmöglichen Missbrauch betrieben hat, den man damit treiben kann. Wenn es den ein Privatradio wäre, der NDR, dann würde ich das abhaken können, aber als Anstalt des öffentlichen Rechts? So ist es Romanns Privatratio.

Da wird im Norden langsam sogar KlassikRadio zu einer wirklichen Alternative, jedenfalls tagsüber. Aber wir wollen ja nicht zynisch werden. Ich frage mich, ob Intendant Plog wirklich eine Peilung davon hat, was sein Kulturvollzugsbeamter da macht.

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