Texte fürs Blog

Hommage á Keith Jarrett

Ich hatte es fast vergessen, obgleich ich mir sein neuestes Werk „Radiance“ heute zugelegt habe. Was macht man mit keinem Geld, man gibt es aus. Wozu gibt es denn auch Kreditkarten. — Habe mir sagen lassen, in den USA bekommt man eine solche nur, wenn man in den Miesen steckt. Jemand, der Geld auf dem Konto hat, für den sei es beinahe unmöglich eine Kreditkarte zu erwerben. Ist eben anders als mit der Schufa — Aber ich schweife ab. Jarrett, mein Piano-Gott aus alter Zeit, hatte nämlich am 8. Mai Geburtstag, seinen sechzigsten. Mittlerweile soll er sein chronisches Erschöpfungssysndrom bekämpft bekommen haben, an dem er über 10 Jahre gelitten hat. Solistisch ist das also seine erste Platte in gewöhnlichem Zustand, aufgenommen 2002 in Japan. Als ich jung war, so um die 15 Jahre, da wollte ich werden wie er. Nur war ich zu schlecht am Klavier, Autodidakt nämlich.

Ich freue mich sakrisch auf diese zwei CDs, die ganz frisch sind. Hmmm. So daher hier a mol e Foddo, so von Kolleje zu Kolleje.

Huffl am Flügel

(Ja, so ein Bild aus der Phase meines Erschöpfungssyndroms. Ich hasse es, fotografiert zu werden. Ich sehe doch sowieso nur scheiße aus, dann. Also vor gut drei Jahren war dies Bildnis hier gemacht, in Karlsruhe, von wegen taktlos dort [5.7.2002]. Dürfte der Geißler oder der Loeckle gewesen sein. Ja, und außerdem sieht der Jarrett auch besser aus.)

Bert Noglik zum Geburtstag Jarretts in der aktuellen Jazzzeitung.

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Kommentare

Hmmmm. Befindet sich der Flügel etwa in deinem persönlichen Besitz? N-E-I-D!!
Und was für eine Schande: eine solch prosaisch-kümmerliche Sitzgelegenheit, ein Klavierhocker ist das ja noch nicht mal! ;-)

Nein, ich bin nicht im Besitz, sondern sitze nur bei. :-)

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