Texte fürs Blog

Initiative Musik

Manchmal weiß ich nicht, ob man das wirklich kommentieren muss:

Eine Million Euro für deutschen Pop, Rock und Jazz. Diese Summe gibt es im Rahmen der „Initiative: Musik“, die Kulturstaatsminister Bernd Neumann heute in Berlin vorgestellt hat. Ziel ist es, die Bereiche Nachwuchs, Export und kulturelle Integration von Populärmusik aus Deutschland zu fördern. Dazu soll gemeinsam mit der Musikwirtschaft ein Konzept entwickelt werden. [So stehts im DS Kulturradio Ticker]

Mit der Musikwirtschaft? Mit der Musikwirtschaft! Von der das zu erwarten. Ach, deren Ziele:

Die zentrale Forderung der Musikwirtschaft bei der anstehenden Novelle des Urheberrechts betrifft die Eingrenzung der Privatkopie. So sollen Kopien nur vom eigenen Original und nicht durch Dritte erlaubt sein und außerdem soll so genannte intelligente Aufnahmesoftware für die gezielte Aufnahme einzelner Titel aus Internetradios verboten werden. Außerdem fordert die Musikwirtschaft ein exklusives Senderecht. Ebenso wie Filmhersteller sollten Künstler und Tonträgerhersteller endlich entscheiden können, wann und wo ihre Musik gespielt wird.

Vor allem, wo nicht! Aber das wäre vielleicht gar nicht mal so schlecht. Aber diese Musikwirtschaft nutzt jede Form der Publizität aus, um Einschränkungen zu proklamieren und um sie schließlich auch durchsetzen zu wollen.

Das soll sie auch bitteschön tun, was soll sie anderes denn auch können wollen. Das kann sie am besten, und das währt am längsten.

Aber eine Kleinigkeit. Es geht um die Million! EIgentlich sollte sie für alles mögliche sein, Begehrlichkeiten gab es genug. Eine Million für deutschen Pop, deutschen Rock und deutschen Jazz. Jetzt muss ich dann doch sehr lachen.

Kommentare

Ich lache mit.
Wirtschaftsfördergelder weiter zu Müller-Milch und Siemens.
Dass Musik Arbeitsplätze schafft, kam nicht mehr bis in des Spiessers Hirn hinein.

Guten Abend

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