Texte fürs Blog

Kalenderblatt Februar 2007 - Hauptsache Hauptstadtproblem.

Regen Tropfen

Könnte man, immer, immerzu. Immerzu. Da denkt man … Aber nichts ändert sich, alles bleibt wie immer. Immer kommen die gleichen … Alles wirkt wie fürn Arsch. Kannste dich aufreiben. Was solls. Pumpeldiepumpel.

Vergiss es, sagt einem da der Mann im Ohr, nimm es nicht so, es ist bestimmt anders gemeint. Das ist die Situation. Da kommt einiges zusammen. Rumpeldiepumpel.

Es ist egal, was du tust. Es ist immer das Falsche.

Mit diesem Gefühl zu leben, kann zur Gewohnheit werden. Schließlich gäbe es einen R. oder einen X., der oder das ist präsenter als man selbst es wird je sein können. Alles andere, ach was, egal. Humpeldiehumpel.

Man hat ja Anspruch, nicht wahr. Man hat ja Anspruch. Naja, man hat ja Anspruch.

Da juckt es den Mann im Ohr, der da gerade bloggt, was eine Unverschämtheit ist, denn man bloggt ja nur dann und wann, also bestensfalls wenn es einem passt, sonst ja nie. Neenee, nimmer. Ach was.

Es passt gar nicht dazu, dass gerade die „Songs For Sad Women“ von Rabih Abou-Khalil im Hintergrund spielen. Könnte man meinen. Ist doch wurscht, sagt der Mann im Ohr, der im kaputten. Der im heilen sagt zwar irgendwas ähnliches. Aber das fällt in die Ritze zwischen Unsinn und Wahrheit. Und das lässt mich etwas länger über die Ritze nachdenken. Da, mein lieber Freund, bedeutet mir eine unheilvolle Stimme, da, mein lieber Freund ist so etwas wie die Welt der Tatsachen zwischengelagert. Ja, sage ich zu mir, da mag was dran sein. Aber warum neigt sich die Realität immer dem Tumpeldiepumpel zu. Warum muss sie immer den Quatsch der Irrationalität so laut ins kapuute Ohr hineinbrüllen? Warum muss sie immer das wollen, was was den größten Ärger heraufbeschwört?

Warum muss sie das?

Weil sie das muss, höre ich den kleinen Mann im Ohre antworten! Einfach wäre doch wirklich zu einfach. Probleme sind dazu da, aufgehoben zu werden. Und wenn sie nicht da sind, hebt man eben irgendein Problem auf. BVG. Putzlappen. Katzenkotze. Irgendwas eben. Schumpeldieschlumpel. Hauptsache Hauptstadtproblem. Was wer anders macht und treibt ist letzlich egal. Wichtig ist, wo die Kohle sitzt, egal für was und wen nötig, wichtig, dass größer; ohne das kein Erfolg. Das ist eine Mentalität.

Ha.

Die andern?

Wer?

Haben Platthirne und Plattfüße.

Aber man selbst! Jaja, mein kleiner dicker Mann im Ohr schaltet sich ein und meint, das sei unwichtig. Unkaufbar? Scheißegal.

Wichtigwichtig, dass man das Spiel gewinnt. Denn darum geht es schließlich. Wieauchimmer. R. hat gewonnen. R. ist unbesiegbar — von keinem. Nicht von mir jedenfalls.

Das feststellen zu müssen, gehört zur Realität, dieser fiesen Ritze. Das ist gleichzeitig so ernüchternd wie desillusionierend, dass man sich in die Waden beißen möchte.

Kann man aber nicht. Und es tut auch kein anderer für einen.

Biermösl Blosn

Ich danke für das Vertrauen. Dankedankedanke. Kannmirjanichtpassieren.

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