Zettelkasten

Kalenderblatt September 2009

Der goldene September bringt ein altes Fotoarchiv zurück. Die erste Digitalkamera, eine Casio, machte gar nicht schlechte Aufnahmen, im Gegensatz zu dem Aufnehmenden. 1/8-Sekunde bei Blende 2.0 - da kann so manche Kamera von heute noch einpacken. Mit 1.600 Mark war sie nicht wirklich billig, aber besser als die des Konditors.

Zu sehen Jens Thomas anläßlich der Geburtstagsfeier der Jazzzeitung anno 2001.

Kommentare

Da hast Du ja einen großen Vorsprung. Ich habe mich erst im Sommer 2008 richtig für Fotografie interessiert und erst im Sommer 2009 mein zweites Objektiv gekauft (gut, die Versuche mit digitalen Kompaktkameras begannen schon 2004). Fotografien mit dem minimalen verfügbaren Licht haben mich schon immer fasziniert. Hoffen wir auf einen wirklich goldenen September mit schönem Licht und vielen schönen Fotos ;-)

Auf solchen September hoffe ich auch sehr. (Fotografieren tue ich aber schon seit Jugendtagen, ganz in den Spuren meines Vaters. Ein Fotonarr.)

Ich habe gemerkt, dass man auch kurzfristig ganz schnell zum Fotonarr werden kann ;-)
Ich beneide Euch ja doch klein wenig um die Möglichkeit der neuen Entdeckungen. Als Kind und Jugendlicher war ich oft bei meinen Großeltern in Brandenburg (in der Nähe von Strausberg) und kann mich noch an die Landschaft erinnern. Inzwischen ist es über 20 Jahre her, dass ich zum letzten Mal in dieser Gegend war. Eigentlich schade.

Also wenn ich dieses Bild sehe kann ich mich eigentlich über die Entwicklung der (kleinen) Digitalkameras nur ärgern. Ich hatte um die Zeit eine Olympus 5050 die auch noch im Dunkeln gute Bilder machte - inzwischen gibts unmengen an Megapixeln, aber die Objektive werden immer kleiner und Bilder wie diese da oben werden nicht besser machbar weil halt immer mehr Rauschen dazukommt wenn das Licht schwach wird. Irgendwie ist bei den Kameraherstellern noch immer nicht klar dass zum Fotografieren generell Licht - also eben eine entsprechende Lichtstärke des Objektives - das wichtigste ist. Da hab ich mir vor 5 Jahren eben alles so viel schöner vorgestellt - tolle Zoomweiten - empfindliche Sensoren und es wäre so viel mehr möglich.

Das ist in der Tat sehr erstaunlich. Ich war vollkommen überrascht, zu merken, dass das alte Objektiv Blende 1:2.0 hatte. Jetzt sehe ich eien Sigma auf meinem Schreibtisch, Festbrennweite, 3-fach Sensor, sogar APS, aber Blende 1:4. Und ich habe mich damals über meine Zorki mit einem Tristar bei 1:3,5 aufgeregt.

Ich habe gestern abend zum ersten Mal mit einem Objektiv mit fester Brennweite fotografiert und musste nachher beim Anschauen an Fotos denken, die Ihr in Regensburg am Abend oder bei Nacht gemacht habt. Gestern habe ich ein ähnliches Bild gemacht.

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