Texte fürs Blog

Kriechmaschine

Heute war bis 15 Uhr diese Internetpräsenz im Kriechstadium. Keine Ahnung warum. Jetzt müsste alles wieder einigermaßen laufen, ein Apache-Neustart hilft erstaunlicherweise gelegentlich doch.

Gestern abend noch gut acht Erweiterungen für Nucleus-CMS in den Jordan geschickt. Weil entweder außer Betrieb oder überholt oder sinnlos. Interessiert zwar keinen. Aber vielleicht läuft das Ding jetzt etwas flotter. Wenn nicht, auch nicht schlimm.

Bis zum Mars ist es auch eine ganz schöne Ecke. Blockflöter sind komisch, wenn ich das mal so sagen darf. Nicht alle, nene, aber einige doch. Armes kleines Instrument, verkannte Musiker. War heute mal bei blockfloete-online.de — meiomei: Musiker! Schwieriges Volk das, Jubelarien erwartend, und wenn nicht, wenn eine der Realitäten mal vorgestellt wird, dann ists auch nicht gut. „Entschuldigung, ich spiele Blockflöte.“ Ich spiele Klavier, aber bitte. Aber nicht so gut, nein, eher schlecht, vielleicht sogar schlampampig. Und Geige, aber wie, mit gerade nur noch einer Saite drauf. Dritte Lage ist meine Spezialität, Lagenwechsel war ich gut drin, zweite in sechste Lage, selten. Aber wenn man das kann, dann ist es auch etwas.

Irgendwo gibts noch eine große Improvisation mit dem Namensvetter am Alt-Sax, ich Klavier. Vorher noch eine Absprache, wenn wer wen nachahmt, dann kostet es einen Kasten Bier. Wir sind verdurstet während der Improvisation. Und mir taten die Hände weh. Rappelpapappelparumpel. Ich bin auch bei der Improvisation verdurstet. Heiliges Kanonenrohr.

Wie habe ichs heute gelesen, nicht jeder, der sich beleidigt fühlt ist auch beleidigt worden. Das Heilige, echt schwierig damit. Später mal mehr.

Kommentare

Wie ich beim Durchkramen meiner alten Platten gesehen habe, sind die Blockflöten sehr vielfältig [ich hatte als Kind eine Flöte von „Alexander Heinrich“, das waren nämlich die besten in der DDR(!)]; Flötenkonzerte werden aber wohl auch mit der Pikkoloflöte gespielt. So, jetzt lege ich mir aber noch mal den kleinen Distelfink ein und blogge dann darüber ;-)
Wer hat denn eigentlich außer Vivaldi und Mozart noch schöne Flötenkonzerte komponiert?

Blogge du nur. Zum belebenden Nachhören empfehle ich das blockflötenradio: http://www.blockfloete-onli...

Schöne Flötenkonzerte? Geht das? Hübsch ist der Anfang von Debussys „Prélude à l‘après-midi d’un faune“, aber bitte nicht mit Blockflöte. Für Flöte solo gibts bestimmt was von Luciano Berio, irgend so eine unspielbare Sequenza. Syrinx von Debussy und Density 21.5 von Varese.

Ich habe auch mal was komponiert für Querflöte. „Unter meinem Temperament“ hieß das Opus. Sehr gut! Aber totlangweilig.

„Schöne Flötenkonzerte? Geht das?“ — Das ist wohl ein bißchen böse ;-)
Stimmt, den Faun müssten wir auch noch irgendwo haben.

Doch, das geht schon. Vivaldis „La Tempesta di Mare“ finde ich sehr schön und „Il gardellino“ auch. Und Mozarts Flötenkonzerte waren auf der ersten Platte, die ich meiner heutigen Frau geschenkt habe ... Hach, ist das lange her.

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