Texte fürs Blog

Musikmesse 2004 (Teil2)

Gestern abend dann ein versönliche Geschichte beim “get together” der Gesellschaft für neue Musik. Seit langem mal wieder neue Kontakte geschlossen und für die Ferienkurse in Darmstadt August Beziehungen hergestellt. Die Veranstaltung hob sich angenehm von den Musikmesse-Aktivitäten ab. Nette Menschen, die gern über Musik reden - aber auch sonst ganz freundlich sind.

<%image(20040403-gebhardt.jpg|165|267|Gerd Gebhardt - auf dem Panel)%>

Heute dann das Panel “Zwischen School Jam und School Tour - Populäre Musik an der Schule” mit everybodys Darling Gerd Gebhardt. Darin die kleine Geschichte seiner musikalischen Sozialisation. Auf dem Internet Internat sei er gewesen und er habe Hammerklavierkonzerte auf dem Boden sitzend in Uniform ertragen müssen. Dann hat er auch zugegeben, dass die Phonoindustrie in der 80er und 90er Jahren ziemlich viel Mist gebaut habe, bzw. ihre steigenden Umsatzzahlen nicht mit den nötigen Aktivitäten begleitet habe. Jeder habe einen Plattenvertrag bekommen, der nicht rechtzeitig auf den Bäumen gewesen sei. Das rächt sich natürlich, so sein bitteres Eingeständnis, welches er mit dem üblichen Lamento über die Verluste der Arbeitsplätze und der Umsatzrückgangsklage von 50 Prozent in den letzten drei Jahren garnierte.

Das Panel selbst war ansonsten ziemlich nichtssagend. So, das wars für mich, die Nebelwerfer habe ich mir gestern dann doch nicht angesehen. Und den Apple-Stand habe ich wohl übersehen - dafür ist die Bundeswehr eifrig am akquirieren. Musikmesse wie sie leibt und lebt.

Kommentare

Internat, nicht Internet. Sonst sähe die IFPI-Politik heute vielleicht anders aus :)

:) Absolut. Jaja. Oweh .. fast scheint es mir, ich habe zuerst Internat geschrieben und es dann nach Internet verbessert.

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