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Musikrat im Klüngelfieber - Aus Überzeugung alt (Teil II)

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Im Gespräch mit der Pressesprecherin [Pressereferentin] des Deutschen Musikrates (Susanne Fließ) äußert der Präsident dieses Unternehmens:

Es [das alte Musikforum] war sehr niveauvoll, aber wer liest heute eine Zeitschrift, bestehend aus einer Ansammlung kluger Artikel, wirklich von vorne bis hinten durch?

Ich weiß, der Umkehrschluss liegt nahe, ist aber rein logisch nicht gestattet. Dennoch offenbart diese Aussage ein bedauerliches Absinken des Niveaus des Betrachters.

Dank schuldet Krüger auch seinem Ausführer Michow gerne: Allein was Jens Michow im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mit dem völlig neu geschaffenen Organ „DMR intern” und dem umgestalteten “Musikforum” auf die Bein gestellt hat, ist enorm. Vor allem enorm uneigennützig. Man kann die Zeitschrift in der Tat von hinten nach vorne durchlesen und ist erstaunt, was für ein langweiliges Produkt dabei herausgekommen ist, welches eigentlich mindestens den Namen "DMR noch interner” verdient hätte.

Apropos Insolvenz des Deutschen Musikrates. Noch am 21.8.2003 versicherte Jens Michow, nach Stellungnahme gefragt per Mail: Die bisherigen Rückantworten zeigen deutlich, dass der in Abstimmung mit dem Finanzamt erarbeitete Satzungsänderungsantrag des Präsidiums von den Mitgliedern angenommen wurde, sodass nunmerh kurzfristig die Anmeldung der neuen Satzung des DMR e.V. beim Vereinsregister der Stadt Bonn erfolgen kann. Danach steht der endgültigen Beendigung des Insolvenzverfahrens spätestens zum 1. Oktober 2003 nicht mehr im Wege.

Die Zeit vergeht, nichts steht. Und das ist schon wirklich enorm!

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