Texte fürs Blog

Schon wieder verpatzt

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Beim Preisbloggen, ich, wieder nicht in die Endauswahl gekommen. Dafür aber Buster, der nicht raucht. Und Rungholt, die sich nachdrücklich nicht bewerten lassen wollte. Das übliche Café ist selbstredend dabei. Medienrauschen etc. pp.

Aber ich wieder nicht. *aufreg* und *heul* — niemand mag mich. Das war schon früher so. Überall, bei welchen Wahlen auch immer, stets wurde ich bestenfalls zweiter. Vertreter von wem, oder einfach zweiter. Dabei wäre ich doch so gerne mal ganz vorne dabei. So richtig relevant, so richtig humorvoll, so richtig kompetent und klug. So richtig ein Sieger. Tja. Wieder nicht. Dann kann ich weiterhin schlechtes Deutsch schreiben, immerhin. Pack von Jury. Aber Buster vor!

Dazu Dr. Huflaikhan, Pressesprecher der Kritischen Masse, in einer ersten Stellungnahme vor Journalisten des FOCuS: „Es ist bedrückend, zu sehen, wie man in den Abgrund des Unwichtigen gestossen wird. Aber, ich bedanke mich bei allen Schlägern, selbstverständlich. Es nötigt mir den allerhöchsten Respekt ab, überhaupt da zu sein. Friede sei mit den Blogs. Friede sei mit der Zeit. Ein jegliches hat, ein jegliches ist. Alles, mir fehlen die Worte.“

Kommentare

Sei doch froh. Nach dem, was dieses Brschloch von der ZEIT mittendrin losgelassen hat, käme eine Nominierung für mich einer Beleidigung gleich. Preisbloggen? Preismasturbieren auf Zugriffsstatistiken und geile Refererlisten.

Nein Semmel, ich wollte endlich mal auch ein objektives Urteil haben, nicht nur dieses Umdenmundrumgeseiere. Sondern eben von Leuten, die mich ohnehin nicht kannten. Ich finde ja, man nimmt diesen Wettbewerb zu ernst und zu unernst. Und nein, Postmeister, es tröstet leider nicht.

Gut. Wenn ich eins verstehen kann, dann das Gefühl der Enge und Beklemmung, das entsteht, wenn man immer wieder von derselben Handvoll Leutchen Beifall und Zuspruch erhält. Und den Wunsch, endlich darüber hinaus wahrgenommen und anerkannt zu werden.
Aber „objektives Urteil“? Du liebes bisschen, und da hatte ich Komplexe, weil ich im Postfach immer wieder auf die „Zeit“ zurückkomme. Sie als Inkarnation der Objektivität zu betrachten ist mir trotzdem nie in den Sinn gekommen.
Ich kann die Enttäuschung verstehen, weil ich sehe, wieviel Arbeit und wieviel Können in der Kritischen Masse stecken. Und ich kann sie nicht verstehen: denn Arbeit und Können stecken nun einmal in der Kritischen Masse, „Zeit“-Preisbloggerjury hin oder her. Sie haben allen Grund zu gelassenem Selbstbewusstsein, Dr. Hufner. Ihre Zeit kommt schon noch.
Und bitte verwechseln Sie mich - und andere, die sich positiv bis begeistert über Ihre Arbeit geäußert haben - nicht mit Umdenmundrumseierern. Sie würden nicht nur Ihre Leser unterschätzen, sondern auch sich selbst. Bewahren Sie sich das Unbehagen an Inzucht und gegenseitiger Selbstbestätigung, aber schauen Sie genau hin.

Ach Mensch Postmeister. So war das doch auch wieder nicht gemeint. Das mit der Objektivität schon doch erst recht nicht. Aber, da so viele Leute sich vom Zeitbloggen abgenervt sahen, da fand ich das schon wieder schön. Wir eitlen Fatzken hier, ich vornedran. Ja!

Was ich mich heute abend schon wieder über kid37 aufgeregt habe. Grrrr. *Heul*

Also, bitte, Postmeister, nehmen Sie bitte den Eintrag unfrankiert wieder retour.

Und ergänzend, ich habe Anlass zur Annahme, dass gar nicht alle Jury-Mitglieder sich die kritische Masse überhaupt angesehen haben. Logfiles! Ich sach nur: *Logfiles!* :barf:

Dass du dich da so reinkniest??!? Ein objektives Urteil? Was soll an solch einem Mist objektiv sein? Blogs bewerten?
Und dass ich (wir) dir Umdenmundrumseiern???? Kann man auch bleiben lassen...

Sollen sie doch bewerten. Das ist ähnlich sinnvoll und ähnlich sinnlos wie bei Literatur, Musik, Filmen, Tellergerichten und allem, was sonst noch so bewertet wird. Jemand kommt groß raus, mit mehr oder weniger Recht. Und jemand anders passt gerade nicht ins Schema oder wird schlicht übersehen. Auf die Dauer kommen viele mal dran, aber einige der Besten fallen auch immer wieder durchs Raster.

Man kann sich dem verweigern oder nicht, man kann es insgesamt idiotisch finden oder man kann enttäuscht sein, wenn andere mit einem gefälligerem und weniger gehaltvollen Angebot für etwas ausgezeichnet werden, was man selbst besser kann. Das ist alles in Ordnung. Aber wie man auch dazu steht, auf Dauer ist es vielleicht ungesund, solche Veranstaltungen allzu wichtig zu nehmen.
Wenn jemand gut schreibt, dann kann er meinetwegen in Klagenfurt lesen oder nicht - und wenn er liest und den Bachmannpreis abräumt, dann ist das sehr erfreulich. Aber es gibt eben auch Texte, die bachmannpreiskompatibel und sonst gar nichts sind - oder, schlimmer noch, die überhaupt nur geschrieben wurden, um den Bachmannpreis abzuräumen. Das klappt dann manchmal auch. Und danach interessiert sich zu Recht kein Schwein mehr für Text und Autor. So ähnlich wird das im Kleinen auch mit dem Preisbloggen werden.

Ja doch, Postmeister. Wettbewerbe fand ich immer schon blöde. Ich würde auch nie auf den Gedanken kommen, außer zum Spaß, so wie beim Bachmann-Preis, dafür etwas zu verfassen. Die Rubrizierung selbst ist ja ohnehin schon lächerlich. Alles ist lächerlich. Ich nehme mir das auch gar nicht zu Herzen, ganz ehrlich. Und ich nehme das auch gar nicht wichtig, Semmel. Ich knie mich auch keineswegs da rein. Eigentlich war das alles sehr launig gemeint.

Und und aber: Buster find ich richtig gut. Und ich freue mich über euer all Wort zu meinen mal mehr oder weniger hübschen Texten. Mann, Semmel, die bist ja auch eine Mimose. Schalte doch einfach den Ventilator etwas ab ;-)

Warum soll ich den abschalten? Bin ja froh, dass ich den habe.

Also Dr. Huflaikhan, Pressesprecher der Kritischen Masse, ich habe artig von oben nach unten gelesen und freue mich über die zwischenzeitlich eingetretene Ent-Regung zum Thema. Zum ersten: Groucho Marx fällt mir zuerst ein: „Ich möchte nicht einem Club angehören, der mich aufnimmt“ und zum zweiten dann ist vielleicht auch eine Wahrheit, dass in manchen Systemen der zweite bei wechselnder „Spitze“ doch eigentlich der erste ist und zum dritten habe ich die kritische Masse dennoch nominiert und verstehe daher auch den ein oder anderen Zwischenton oben. Und viertens hat ganz sicher kein blindes Huhn dieser blinden Jury ein Auge auf diese wundervollen Seiten geworfen. Im Gegenzug bitte ich darum mich nicht zu den „Umdenmundrumseierern“ zu zählen.

Mein Blog habe ich übrigens vor Zeugen abgemeldet, nachdem ich von der Nominierung erfahren hatte. Offensichtlich hat noch jemand mich nominiert oder die Löschung hat nicht recht geklappt oder was auch immer. Ich werde nun nochmals abmelden. Ich mag diese Gesellschaft nicht, ich mag nicht für Hits bloggen und falls ich jemals in Klagen-, Schweinfurt oder sonstwo aus meinem Blog lese, bitte ich nachdrücklich darum, mich von der Bühne zu prügeln ...

post scriptum: Ist das Foddo der Anfang eines grandiosen lookalike contestes und irgendwer gewinnt irgendwas?

Bevor ich noch vor der Abreise gründlich verprügelt werde, hey Jungs und Mädels, nein, ich zähle euch nicht zu den „...“. Wirklich nicht.

Doch um den Tropfen fett zu machen. Wieso sind denn auf der Liste Blogs drauf, die alle nicht drauf stehen wollen. Lila nicht, Buster nicht, bei den andern weiß ichs nicht. Da wäre es doch am einfachsten, den „Preis“ dem zu geben, der sich freiwillig auf diese Liste setzen lässt, oder?

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