Texte fürs Blog

Zwischendurch: Hommage a Mark Rothko

Zerfall bei Leipzig

Als meine Lomo noch funktionierte. Aus dem Zug fotografiert, bei Leipzig, auf der Rückfahrt von Berlin nach Regensburg. Das Wetter ist trübe, die Gegend öde und zerfallen.

Heute dann auf ARTE einen Bericht über Mark Rothko gesehen. Ach, wenn man doch noch einmal so einen kompletten Rothko sehen könnte, in Houston oder London. In Berlins Nationalgalerie stand ich auch schon mal vor einem seiner Bilder, mindestens eine Weile. Faszinierend. Die unscharfen Kanten.

Das Foto hier ist kein Rothko! Natürlich nicht, das ist ein schlechtes Foto. Doch sowohl die eigentümlich Farbigkeit wie seine Rüttelunschärfe haben etwas für mich Melodisches. Das ist nicht trostlos, sondern ohne Trost vielleicht.

Das zweite der Reihe gibt hier.

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Kommentare

natürlich ist das foto kein rothko. es ist ein huflaikhan. und zwar ein sehr guter. könnte kriegsberichterstattung sein. oder ein erdbeben. dabei isses nur leibzsch.

Ach Semmel, das tut gut. Null Points in der Finalrunde - ich bin traurig. Tippfreund Andreas, ich und Goethe haben es in einer Kneipe unserer Wahl gesehen, dies Spiel Genever gegen Abstinenz. Ich weiß nicht, was ich falsch mache außer alles. Genosse Goethe bezeichnete nach einigem Bärwurzgestammel das als einen typischen “Unsieg”.

Deine Assoziationen hatte ich übrigens auch. Das schaut aus wie aus einem Kriegsgebiet. Und wenn man es ungenau nimmt, ist es das auch.

Oh, Oh - also das hier: “bei Leipzig ... Das Wetter ist trübe, die Gegend öde und zerfallen. ”, das nehme ich jetzt aber persönlich! ;-)

Ach Juliane, für dich habe ich noch ein anderes Bild auf Halde liegen. Vielleicht box ich das heute noch in Weblog. Da mir momentan außerdem nichts Schrebenswertes einfällt, stehen die Chancen gut.

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