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Gefahr aus Genf

Wer weiß, vielleicht ist alles schneller vorbei als man denkt. Da liest man in den Nachrichten des Forschungsmagazins des Deutschlandfunks etwas darüber, dass in 100.000 Jahren die Adria kein Meer mehr ist und Sizilien auch verschwunden sein wird, und in einer weiteren Mitteilung steht, dass regelmäßiger Fischkonsum die Haut ranzig mache (regelmäßig: jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr?), man erfährt, dass der Meter auch nicht mehr ein Meter lang ist,

Also: Der Meter ist eigentlich zu kurz, um 0,2 Millimeter. [Quelle: Deutschlandfunk]

und zu guter letzt gibt es nun Warnungen, dass schon bald die Erde verschluckt werden wird, wenn erst mal dieser Teilchenbeschleuniger am Cern in Genf in Berieb geht.

Schluckt der Genfer Beschleuniger die Erde?

fragt da der Deutschlandfunk. Schwarze Löcher werden da unter Umständen oder gar gewiss produziert. Also nicht vorsätzlich und angeblich völlig ungefährlich, anders als die Schwarzen Löcher aus Futurama oder bei Homer einmal bei den Simpsons. Man braucht nichts zu fürchten, wenn man dann dieses Teil sieht, was ja nur bürohaushoch ist, in einer Halle, die groß sein soll wie eine Kathedrale. Wer weiß, vielleicht wurden die großen Kirchen auch nur gebaut, um wie schwarze Löcher die Seelen der Menschen hinwegzutransportieren. Seelenraumschiffe mit merkwürdigen Kapitänen vorne dran. Betrieben mit Alkohol das Ganze.

Aber das lenkt jetzt nur ab. In einer anderen Sendung ist man dem Fehlermachen auf der Spur und gelangt zu dem Schluss:

Wir machen also bei monotonen Aufgaben deshalb häufig Fehler, weil wir möglichst energiesparend arbeiten wollen. Das Aufmerksamkeitsnetzwerk fährt seine Aktivität herunter, sobald wir routinemäßig zu arbeiten beginnen. Damit wird die Bühne bereitet für das Tagträumen, das als reges Bedürfnis im Gehirn immer im Hintergrund lauert. [Quelle: Deutschlandfunk]

Deswegen schneidet man sich in den Finger beim Bohnenschneiden, deswegn verbrennt man sich die Finger beim Grillen, deswegen ist im Orchester immer auch einer, der nachklappert.

Und es gibt noch anderes Beruhigendes, oder Beunruhigendes, wenn einem eben das eine Ohr nicht mehr gehorcht:

Wer öfter mal mit seiner Topfpflanze spricht, wird das mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen. Denn es bedeutet: Unsere stillen Begleiter sprechen auch mit uns - das Sofa ebenso wie die Gardine und der Schreibtisch. Rosenblum:
"Auf gewisse Weise, ja. Sie übermitteln uns eine Menge Informationen, die es uns erlauben, uns angemessen zu verhalten."  [Quelle: Deutschlandfunk]

Eigentlich weiß man das alles schon, was da die Forscher so herausfinden. Aber ob man es noch in wenigen Tagen weiß, wenn der Teilchenbeschleuniger in Genf eingeschaltt wird. Wenn ich die wäre, würde ich auch dementieren, dass die Erde sich verschlucken wird. Andererseits, wenn es anders käme, wen interessiert es dann no1och?

  • 1. Da hat sich ein kleines schwarzes Looch gleich in das Woort gemoogelt

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