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Gorgias
Die Wirkung des Wortes verhält sich zur Verfassung der Seele wie die Bestimmung der Heilmittel zu der des Körpers. Wie diese aus dem Körper andere Säfte ausscheiden, der Krankheit oder dem Leben ein Ende setzen, so erwecken auch Reden bald Trauer, bald Freude, bald Furcht, bald Zuversicht. Andere vergiften oder bezaubern die Seele durch Verführung zum Bösen.
   Die Rede ist ein großer Fürst: vom kleinsten, unscheinbarsten Aussehen, verrichtet sie große Taten. Sie vermag Furcht zu beschwichtigen, Trauer zu nehmen, Freude zu bereiten und Mitleid zu steigern.
[B 11 - Gorg., Helena 13-14 und Helena 8]

Demokritos
Das Ichts existiert um nichts mehr als das Nichts.
[B 156 - Plut., adv. Colot. 4]

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Faszinierend 8)

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