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Mouse Machine - The Complexity Of Lucy

The Complexity Of LucyEine neue CD aus dem Hause Hazelwood. Zwei Schauspieler des Berliner Staatstheaters hatten offenbar zu viel Zeit (oder auch zu wenig, es ist egal) und haben ein in der Tat ulkig-komplexes Album hingelegt. Ein Kunst-Album. Nicht nur das Cover (welches mich stark an die Residents erinnert), auch die Musik ist eine reine Spielwiese, ein Experimentierfeld; irgendwo zwischen Mischpult und Miniorchester.

Manchmal kamen auch Gedanken an „They Might Be Giants“ oder „David Garland“ [Track 8: Whatadowhatado] auf. Das liegt an dieser Mischung von einfachsten Melodieformen, die konterkariert werden durch Gemurkse. Das iost heiter, das ist ernst und es ist nicht 0-8-15. Auf jeden Fall hereinhörenswert. Zwei Stücke finden sich auch auf der Heimatseite der Combo bei Hazelwood. Bei Senseless hat man freilich jene Nölerei, die ein bisschen zu abgekühlt klingt, bei Enter ein bisschen zu viel Gewusel. Wenn man das gegenseitig durchmixt gewinnt man aber dennoch. Eigenartig und vor allem eines nicht: zu süß.

Bibliographische Angaben: 

Mouse Machine - The Complexity Of Lucy
Hazelwood HAZ 033

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