Texte fürs Blog

Semmel was here

semmel

Man denkt sich ja nix. Dann sitzt er einfach da. Der verlorene Semmel. Da war nichts gestellt, nichts geändert. EInfach da, saß er da. Ganz allein. Beinahe traurig. Ach Semmel.

Nein, nicht ganz allein. Die freundin illuminierte ihn ganz sanft von der Seite her.

Ich traute mich nicht, ihn anzusprechen oder gar ihn mit nach Hause zu nehmen. Semmel.

Heute warste weg.

Kommentare

Ahh! Dafür spendiere ich jetzt einen Satz von Pjezuch den ich heute Mittag zwischen zwei 1000 Chlor-Kilometern gelesen habe und noch im Kopf übrig ist: „Das Leben ist erheblich bunter, unsinniger, variabler, detaillierter und langweiliger als die Literatur […]ehrlich gesagt, es sieht ganz so aus, als ob die Literatur die Reinschrift und das Leben die Rohfassung sei – und zwar nicht einmal eine der gelungensten.“

Zwischen „Chlor-Kilometern“ - das ist extreme Reinschrift.

Pjezuch? Klingt aufregend. Wer ist das?

Wjatscheslaw Pjezuch. In Deutsch gibt’s von dem nur „Die Neue Moskauer Philosophie“.

Hättste Dich nur ma direkt getraut! Aber hast wohl gedacht, der spricht nicht mit Dir?

Wahrscheinlich. Außerdem ist der immer ganz flott eingeschnappt. Da muss nur ein Komma am falschen Platz sein. Und BUMS. Ist wieder Gezeter.

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