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Sag' mir keiner mehr, was Politik sei

Wie kann man eigentlich sich selbst nur zu gut zerstören, so politisch gesehen? Indem man aufhört Politik zu machen. Wäre eine mögliche Antwort. Und indem man es verkleidet als einen Akt der Rebellion. Das sind keine Rebellen, das sind Antipolitiker, die besser nicht diesen Job ausüben sollten, für den sie sich prädestiniert fühlen. Selbstdemontage.

Es hatte sich mit Clement angedeutet, jetzt haben politische Pflaumen Konjunktur. Es ist schon sehr erstaunlich, mit welchem Unsinn da eine Partei abgekanzelt wird, die ihrerseits zur Folgsamkeit verurteilt gewesen wäre - und damit übrigens auch halbwegs kastriert. Wenn man das einmal politisch bedacht hätte, wäre eine solche Blödheit nicht möglich gewesen. Aus Sicht der SPD ist es eine doppelte Dummheit, die womöglich auf sie zurückfallen wird -- und damit hätten die "Rebellen" erreicht, was sonst nur durch langwierige Arbeit undercover möglich gewesen wäre.

Was in Sachen NPD nicht funktioniert hat, V-Männer zu organisieren, hat hier vorzüglich geklappt. Leichter kann man es dem politischen Gegner wirklich nicht machen. Der einzige, der es richten könnte wäre Rudolf Scharping. An dem könnte man sich die Zähne ausbeißen ohne auch nur irgendwann auf einen Widerstand zu treffen.

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Kommentare

sie schreiben mir aus der seele...

Ich hoffe nur, dass deine seele nicht so gespickt ist mit rechtschreibfehlers etc. 

Ist aber doch wirklich ein jammer, schlimmer geht nimmer. Man sollte die Hessen-SPD dazu verdonnern, eine Schwarz-Grüne Koalition und Minderheitenregierung in Hesse zu tolerieren. 

ich verstehe einfach nicht diese Selbstmordstrategie der heutigen SPD, wer hat sich die nur ausgedacht. Eigentlich muss  kann es nur der Lafontaine gewesen sein. Läge nahe. Irgend so ein Virus hat der hinterlassen.

Habe heute kurz mit einem SPDler gesprochen. Der war schon ziemlich sauer.

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